Brunnen im Fichtelgebirge

Brunnen im Fichtelgebirge

Die ursprüngliche Aufgabe eines Brunnen war es, das Grundwasser an die Erdoberfläche zu transportieren. Meist entwickelte sich daraus ein öffentliches Becken zum Auffangen des Wassers.

Nach dem Erfinden der Wasserleitungen wurden die Brunnen nicht mehr von der Öffentlichkeit als Entnahme- und Waschbrunnen benutzt. Die historischen Brunnenbauten wurden oft durch künstlerisch gestaltete Brunnenanlagen ersetzt.

Die Brunnenanlagen im Naturpark Fichtelgebirge gelten deswegen auch als ein Anziehungspunkt, weil Menschen gerne in der Nähe eines solchen Zierbrunnens sitzen, oder einfach nur zur Abkühlung die Hand ins Wasser tauchen.

Buberlbrunnen in Selb

Am Ende des Rundgangs im Rahmen des "Roten Fadens" befindet sich der Buberlbrunnen. Neben dem allgegenwärtigen Porzellan ist er das Wahrzeichen der Stadt Selb.

Der Brunnen in der Poststraße in Selb

Das Wasser, das aus dieser Quelle fließt, speiste früher die umliegenden Höfe der Ackerbürger mit Trinkwasser. Im Zuge der Verstädterung verschwanden die Bauernhöfe zugunsten normaler Wohnhäuser.

Der Warme Regen Selb

Am hinteren Eingang der Sparkasse ist ein ungewöhnlicher Brunnen zu bewundern: "Der warme Regen". Eine menschliche Figur aus Bronze sitzt inmitten eines flachen Wasserbeckens.

Lebensbrunnen in Selb

Der von dem bekannten Selber Bildhauer Wolfgang Stefan erschaffene "Lebensbrunnen" auf dem Gerberplatz symbolisiert den Kreislauf des Lebens.

Porzellanbrunnen in Selb

Stolz sind die Selber auf den Martin-Luther-Platz. Blickfang ist dort der von der Porzellanmanufaktur Barbara Flügel gestaltete Porzellanbrunnen, der in frischen Blau- und Türkis-Tönen einen markanten Blickpunkt setzt.

Sparkassen - Brunnen in Selb

Steht man vor dem Hauptgebäude der Sparkasse in der Schillerstraße fällt ein weiterer Porzellanbrunnen ins Auge. Wie auch die Porzellanuhr am Sparkassen Nebengebäude.

Der Bahnhofsbrunnen in Wunsiedel

Der Bahnhofsbrunnen nimmt unter den Wunsiedler Brunnen eine Sonderstellung ein, ist er doch der einzige Springbrunnen in der Stadt. Erbaut wurde er im Jahre 1877 als Zierbrunnen.

Der Bezirkamtsbrunnen in Wunsiedel

Dieser Röhrkasten wurde im Jahre 1840 durch Baumeister Johann Andreas Ritter am Anfang der Maximilianstraße beim Schießhaus errichtet.

Das Brunnenbuberl in Wunsiedel

Dieser Zierbrunnen entstand als Abschluss der neu geschaffenen Anlage in der Maximilianstraße zwischen Bahnhofstraße und Feldstraße im Jahre 1913.

Das Brunnenmädel in Wunsiedel

Im Jahr 1914 wurde durch den Verschönerungsverein auch der 2. Teil der Maximilianstraße zwischen Bahnhofstraße und Luitpoldplatz neu angelegt.

Der Brunnen am Luitpoldplatz in Wunsiedel

Der älteste Brunnen, der eine sechs- bzw. achteckige Form erhielt, ist der Brunnen auf dem ehemaligen Töpfermarkt, heute Luitpoldplatz. Im Jahre 1703 wurde an dieser Stelle erstmals ein Röhrkasten gesetzt.

Der Brunnen in der Egerstraße in Wunsiedel

An die einfachen, funktionsgerechten Röhrkästen aus dem 15. Jahrhundert erinnert heute noch der Brunnen in der Egerstraße. Er ist keinem künstlerischen Stil zuzuordnen.

Der Brunnen in der Sigmund-Wann-Straße in Wunsiedel

Der Röhrkasten in der Neuen Gasse, als ursprüngliche Straßenbezeichnung, später Hospitalgasse, wird erstmals in einer Stadtkammerrechnung des Jahres 1444 erwähnt.

Der Friedensbrunnen in Wunsiedel

Der "Obere Röhrkasten" oder "Röhrkasten am Pfarrhof" war zweifellos schon im 15. Jahrhundert vorhanden. Erstmals erfährt er eine schriftliche Erwähnung im Jahre 1515.

Der Fichtelgebirgsbrunnen in Wunsiedel

Der Gestaltung des Brunnens liegt die Idee zugrunde, das Fichtelgebirge in Form einer plastischen Landkarte darzustellen. Schneeberg, Ochsenkopf, Hohe Matze, Kösseine uvm.

Der Gabelmannsbrunnen in Wunsiedel

Ursprünglich war der Marktplatz vor der Stadtkirche. Der Röhrkasten "auf dem alten Marktplatz " stand an dem Platz, wo heute das Gebäude der Volksbank steht.

Der Karl-Schmidt-Brunnen in Wunsiedel

Eine Mischform aus barocken und klassizistischen Elementen findet sich beim Röhrkasten in der Bahnhofsstraße, jetzt Sechsämterlandstraße.

Der Koppetentorbrunnen in Wunsiedel

Der Brunnen am Koppetentor wurde im Jahre 1841 durch den Maurermeister Christian Wettengel erbaut. Es stand schon vorher eine Wasserkufe an dieser Stelle.

Der Marktplatzbrunnen in Wunsiedel

Als rein klassizistischen Brunnen muss man den Brunnen auf dem heutigen Marktplatz einordnen. Als Wunsiedel 1834 durch einen verheerenden Brand zu zwei Drittel zerstört worden war.

Der Sparkassenbrunnen oder Münzbrunnen

Zum Weltspartag am 30. Oktober 1972 wurde der neue Brunnen im Atrium des ebenfalls neu errichteten Sparkassengebäudes eingeweiht.

Der Wilmabrunnen in Wunsiedel

Ein typischer Brunnen der Jugendstilzeit ist der "Wilmabrunnen". Obwohl er erst nach dem 1. Weltkrieg errichtet wurde, lassen sich viele Jugendstilelemente nachweisen.

Der Winkelbrunnen in Wunsiedel

Der Winkelbrunnen birgt Bauteile eines der wohl ältesten Röhrkästen der Stadt. Und zwar stand in der "unteren Stadt", später "Breite Gasse", ein Brunnen, der durch den Stadtbrand von 1834 zerstört wurde.

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