Das G`steingt in Arzberg

Das G`steingt in Arzberg im Fichtelgebirge

Das G`steinigt - Wildromantisches Röslautal

Man kann fragen: Wo ist es um Arzberg am schönsten? Eine Antwort könnte lauten: Das Waldgebirge ist überall schön; wer aber das Romantische sucht, muß ins "G`steinigt.

Das schon von der Romantik verklärte und beschriebene "Gsteune" - Arzbergs wilde "Wolfsschlucht" - ist 1680 als "das Steinichte", 1696 "im Gesteinig", 1718 "im Steinig", 1723 als "Gesteinigt" bezeichnet. Noch um 1880 konnte man nicht an der Röslau entlang von Arzberg nach Elisenfels gehen.

Der kürzeste Weg führte über die "Ulm".

Erst im Zusammenhang mit dem Bau der Eisenbahn wurde das Tal zugänglich gemacht. So trifft es zu, was Bürgermeister Buchka in seiner "Geschichte über Arzberg" schrieb: "Im Sommer 1884 hat sich ein Verschönerungs-Verein gebildet, welcher seine Tätigkeit in dem sog. Gesteinig begonnen hat. Jetzt ist schon ein schöner Fußweg bis nach Elisenfels hergestellt. Es sind auch verschiedene Plätze bezeichnet, als: die Steinwand, der Rabenstein, der Jägerstein, die Silber-Quelle, Tells Platte, Engelsburg usw., wobei sich der Eisenbahnunternehmer Jakob Eicher in uneigennütziger Weise hervorgetan hat."

Seit 1952 ist das "G`steinigt" Naturschutzgebiet, wo, wie das Gesetz sagt, "weil ein besonderer Schutz der Natur in ihrer Ganzheit aus wissenschaftlichen, geschichtlichen, heimat- und volkskundlichen Gründen oder wegen ihrer landschaftlichen Schönheit oder Eigenart im öffentlichen Interesse liegt".

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