Naturkundliche Wanderung in Goldkronach

 

Humboldt-Bergbaurundweg

Der Humboldtweg führt Sie durch das Zentrum des historischen Bergbaugebietes von Goldkronach. Eine Übersichtskarte können sie bei der Touristinformation der Stadtverwaltung und im Bergbau- und Heimatmuseum kostenlos erhalten.

Sie vermittelt Ihnen einen Einblick in das kleine Bergbaurevier (ca. 20 km⊃2;), das im späten Mittelalter bekannt und berühmt war. Die "Alten" berichten von sagenhaft hoher Ausbeute. Georgius Agricola (1494 - 1555), ein umfassend gebildeter Gelehrter, nennt für Goldkronach einen wöchentlichen Ertrag von 1.500 Gulden. Petrus Albinus, Kursächsischer Landschreiber, erwähnt mit Hinweis auf Agricola die gleiche Zahl in seiner "Meißnischen Bergchronik" von 1589. In zwei Besucherbergwerken und im Bergbau- und Heimatmuseum erfahren Sie mehr. Mit der Wanderung auf dem Humboldtweg und im angrenzenden äußeren Revier erleben Sie, auf welch kleinem Gebiet der Ruhm Goldkronachs gründet.

Der Goldbergbau wurde im Bergbaurevier seit 1363 betrieben. Über die Geschichte des Gold- und Antimonitbergbaus geben die zahlreichen im Museum befindlichen Grubenrisse, Karten und Befahrungsprotokolle Aufschluss. Außer Gold und Antimonit gab es ca. 40 Minerale, die zu sehen sind. Eine stattliche Sammlung von Werkzeugen verweist auf die für Goldkronach schon immer wichtigen Handwerkszweige, unter denen die Holzverarbeitenden dominierten.

Das Bergbau- und Heimatmuseum Goldkronach führt seine Gründung zurück auf die Stadtgeschichte, auf das Handwerk, auf die vielfältige Geologie, auf den Bergbau und auf Alexander von Humboldt als preußischer Bergbeamter.

Mineralogische Bergbauexkursion
Anmeldung: 
Museumsverein
Stadtverwaltung Goldkronach
Tel.: 09273/9840

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