Schloss in Waldershof

Schloss in Waldershof im Fichtelgebirge

Das Waldershofer Schloss stammt aus der Zeit um 1100, sein Erbauer jedoch ist nicht bekannt.

Das heutige Erscheinungsbild gibt nur einen unvollständigen Eindruck der ursprünglichen Größe und des Aussehens wieder. Der mächtige Rundbau war ein Wasserschloss, das im Süden und Westen vom heute trockengelegten Schlossweiher sowie vom Kösseinebach umflossen war. Nach Norden dürften Ringwälle das Schloss vor Angriffen geschützt haben.

Der mächtige, 1823 abgetragene, Wartturm an der Nordostecke des Schlosses ermöglichte einen weiten Ausblick in das Waldershofer Tal.

Nach der Säkularisation wurde das Schloss am 29. Dezember 1802 mit dem Kloster Waldsassen, in dessen Besitz das Schloss jahrhundertelang lag, durch Kurfürst Max Josef von Bayern zum Staatseigentum erklärt. Der bayer. Staat veräußerte das Schloss am 16. September 1805 mit seinen umfangreichen Schlossgründen an den Markt Waldershof.

Anschließend wurde das Schloss mitsamt Wiesen und Weiher an Privatpersonen verteilt. Seit 1929 ist das Schloss in Besitz der Familie Greger.

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