04.11.2015

von Buch & Kunstverlag Oberpfalz B° RB

Theaterwunder Luisenburg

Das neue Buch zu den Luisenburg-Festspielen ist da. Schöner und farbenfroher ist das Felsentheater noch nie dargestellt worden

Theaterwunder Luisenburg

Die Wunsiedler Luisenburg ist nicht nur die älteste, sondern auch die erfolgreichste Open-Air-Festspielstätte im gesamten deutschsprachigen Raum. Seit 125 Jahren wird dort nun schon Theater gespielt. Zu diesem stolzen Jubiläum ist im Buch & Kunstverlag Oberpfalz ein 144-seitiger farbenprächtiger Bildband erschienen, der die verschiedenen Facetten dieser gewaltigen Naturbühne beleuchtet, die Geschichte der Festspiele aufzeigt und hinter die Kulissen des Theaterbetriebs blickt. Ein wunderschönes Buch mit einzigartigen Aufnahmen vom Festspielbetrieb zum Schmökern und Staunen, zum Sicherinnern und Freuen und natürlich zur Überbrückung der Zeit, bis es auf der Luisenburg endlich wieder „Bühne frei“ heißt.

Fakten
ISBN 978-3-935719-018-8, Format 27 x 24 cm, 144 Seiten, 24,95 Euro

Vier Autoren haben an diesem Werk, zu dem Ministerpräsident Horst Seehofer ein Vorwort geschrieben hat, mitgearbeitet, darunter neben Dramaturgin Dr. Beate Wilts und den Feuilletonisten Eva Maria Fischer und Holger Stiegler auch Intendant Michael Lerchenberg, der eine neue Ära eingeleitet und viele Neuerungen eingeführt hat. Zuschauer wie Schauspieler erliegen gleichermaßen der einzigartigen Faszination der gewaltigen Fichtelgebirgsbühne, auf der seit 1890 Theater gespielt wird. Für bayerische Volksschauspieler gehört ein Engagement auf der Luisenburg fast zum Pflichtprogramm. Dieter Fischer, Arthur Brauss, Gerhard Lippert, Maxl Graf, Gustl Bayrhammer, Toni Berger, alle waren sie schon da. Auch die Großen der deutschen Theaterland- schaft sind und waren Luisenburg-Schauspieler, angefangen von Rosel Zech über Günter Mack, Rainhard Fendrich, Michael Altmann, Gerd Silberbauer, Diana und Lara Joy Körner, Romuald Pekny, Gisela Stein, Hans Korte, Thekla Carola Wied bis hin zu Karl Friedrich. Selbst Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe hat sich dort zu seinem Meisterwerk „Faust“ inspirieren lassen ...

Dieser Bildband, den der Buch & Kunstverlag gemeinsam mit der Stadt Wunsiedel und den Luisenburg- Festspielen herausgegeben hat, spannt einen Bogen vom Losburgspiel, mit dem alles anfing, bis zur äußerst erfolgreichen Ära unter Intendant Michael Lerchenberg und dem bemerkenswerten Jubiläumsprogramm, bei dem es ein Wiedersehen mit Luisenburg-Vater Professor Hacker gab. Das Buch blickt hinter die Kulissen des Theaterwunders und gibt einen Überblick über alle Inszenierungen. Natürlich dürfen dabei auch der Umbau sowie ein Ausflug ins Felsenlabyrinth, das als Spielstätte neu entdeckt worden ist, nicht fehlen.

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