16.10.2014

von B° RB

Porzellanfabrik Hutschenreuther

Die Geschichte der Porzellanfabrik Hutschenreuther. Aus dem Blickwinkel eines ehemaligen Betriebsleiters

Teller von Hutschenreuther

Was für den kleinen fichtelgebirgischen Grenzort Hohenberg scheinbar von geringer Bedeutung schien, sollte sich als ein Meilenstein der nordbayerischen Porzellanindustrie herausstellen: Vor rund 200 Jahren gründete der thüringische Porzellanmaler Carolus Magnus Hutschenreuther auf der Burg eine Porzellanmalerei, aus der wenige Jahre später und nach vielen Wirrungen eine kleine Porzellanfabrik wurde. Sie war die erste Porzellanfabrik im Fichtelgebirge und initiierte eine Vielzahl weitere Fabriken. Horst Sommerer, ehemaliger Betriebsleiter von Hutschenreuther, beleuchtet in einem Bildervortrag die Geschichte des kleinen Unternehmens hin zu einem der größten europäischen Porzellankonzerne mit weltweitem Ruf.

Sein Blick gilt vornehmlich dem Hohenberger Betrieb, behält aber auch die 1857 erfolgte Fabrikgründung von Lorenz Hutschenreuther im Auge. Beide vereinigten sich schließlich 1872 zur Hutschenreuther AG. Der Ausbau der Fabriken, die technischen Entwicklungen, natürlich auch die Produkte, die sich höchsten Ansehens erfreuten, werden von Horst Sommerer informativ und kenntnisreich dargestellt. Der Vortrag findet am Sonntag, 19.10. ab 14.30 im Porzellanikon Hohenberg statt. Er steht im Zusammenhang mit der großen Sonderausstellung „Porzellan für die Welt. 200 Jahre Porzellan der bayerischen Fabriken“ in den Museen in Hohenberg und Selb.

Für den Vortrag sind 3,50 Euro zuzüglich des Sonntagseintritts von 1 Euro zu entrichten. Der Förderverein Porzellanikon sorgt für eine Bewirtung mit Kaffee und Kuchen. Interessierte haben auch die Möglichkeit, die sehenswerte Ausstellung mit vielen Stücken aus der Produktion von Hutschenreuther zu besichtigen.

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