25.05.2017

von B° RB

K2 – Trompeten und Orgel

Barocke Trompetenklänge am Sonntag, 28. Mai 2017 – 17.00 Uhr

Volker Stegmann

Werke u.a. von Vincent Lübeck, Jean Baptist Loeillet, Johann Ludwig Krebs, Johann Sebastian Bach. 

Ludwig Güttler und Volker Stegmann – Trompete und Corno da caccia
Friedrich Kircheis – Orgel

Über den Glanz von barocker Trompeten- und Orgelmusik dürfen sich die Konzertbesucher bei diesem Konzert freuen. Die Basilikakonzerte Waldsassen freuen, sich zum wiederholten Male den weltberühmten Trompeter Prof. Ludwig Güttler zu begrüßen. Er wird begleitet von dem Trompeter Volker Stegmann und dem Organisten Friedrich Kircheis.

„Singen ist das Fundament zur Music in allen Dingen“ 

Tiefsinnige Dialoge von Trompete und Orgel

Unser Programm schöpft vor allem aus der Epoche des Barock. Musik dieser Epoche durchdringt und bereichert unsere heutige Zeit auf wundersame wie selbstverständliche Weise. 

Ludwig Güttler zählt als Solist auf Trompete und Corno da caccia zu den erfolgreichsten Virtuosen der Gegenwart. Durch seinen vielfältigen Wirkungskreis hat er zudem ein weltweites Renommé als Dirigent, Forscher, Veranstalter und Förderer erworben. Nach dem Studium in Leipzig folgte er als Solotrompeter dem Ruf des Händel-Festspiel-Orchesters nach Halle und von 1969-1980 an die Dresdner Philharmonie. Lehraufträge führten ihn an das Internationale Musikseminar Weimar und als Professor an die Dresdner Musikhochschule. Als Solist und Dirigent begeistert Ludwig Güttler im In-und Ausland. Mehr als neunzig hochgelobte Tonträger liegen vor, auf denen er als Kammermusiker, Solist und Dirigent tätig ist. Sein besonderes Interesse gilt seit den frühen achtziger Jahren der Wiederbelebung der sächsischen Hofmusik des 18.Jahrhunderts. Güttlers Forschungen ist es zu verdanken, dass die Konzertliteratur durch zahlreiche vergessene oder bisher unbekannte Werke dieser Epoche reicher wurde. Güttler hat an der Neuentwicklung des Corno da caccia maßgeblich mitgewirkt. Er gründete 1976 das „Leipziger Bach-Collegium“, 1978 das „Blechbläserensemble Ludwig Güttler“ sowie 1985 das Kammerorchester „Virtuosi Saxoniae“, deren Leiter und Solist er ist.

Er musiziert mit seinen Ensembles und in der Besetzung „Trompete-Orgel“ jährlich in ca. 100 Konzerten. Seit vielen Jahren spielen chorsinfonische Konzerte, die er leitet und Gastdirigate eine zunehmend wichtige Rolle.

Für seine großartigen Leistungen wurde Ludwig Güttler mehrfach ausgezeichnet: 1983 erhielt er den Schallplattenpreis der Deutschen Phonoakademie Hamburg als „Entdeckung des Jahres“, 1989 den Musikpreis Frankfurt für außerordentliche Leistungen in seinem Fachgebiet sowie für das nationale und internationale Musikleben.

Als Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft zur Förderung des Wiederaufbaus der Dresdner Frauenkirche erhielt er 1997 den ersten Nationalpreis der Deutschen Nationalstiftung. 2000 wurde er für seine Verdienste um das Werk Johann Adolf Hasses mit dem „Claus Brendel Preis“ ausgezeichnet. 

weitere Auszeichnungen u.a.:

2004 Johann-Walter-Plakette

2005 Sächsische Verfassungsmedaille

2006 Deutscher Fundraising Preis

2006 Sächsischer Steuerzahlerpreis

2006 Mitteldeutscher Kommunikations-und Wirtschaftspreis „Heiße Kartoffel“

2007 Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der BRD

2007 Officer of the Order of the British Empire (OBE) ehrenhalber

2015 Grosses Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland   

        Niederösterreich 

Friedrich Kircheis übernahm bereits als Schüler eine erste Kantorenstelle. Nach dem Studium an der Hochschule für Musik in Leipzig bei Wolfgang Schetelich, Robert Köbler und Hannes Kästner, war er als Kirchenmusiker, Chordirektor und Orgelsolist tätig, seit 1971 als Kantor und Organist an der Diakonissenhauskirche Dresden. Breiten Raum nahm seine kammermusikalische Arbeit als Cembalist und Organist bei den Dresdner Kammersolisten (1975–1982) ein. 1972 war er Preisträger beim IV. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig. Neben seinem virtuosen Orgelspiel gilt seine Liebe der Aufführung der Kirchenkantaten J. S. Bachs in der Kirche St. Elisabeth in Dresden. Seit 1979 ist er ständiger Partner von Ludwig Güttler an der Orgel, sowie bei den Ensembles „Virtuosi Saxoniae“ und „Leipziger Bach-Collegium“ am Cembalo, wovon u.a. mehrere CD-Einspielungen vorliegen. 

Volker Stegmann wurde im sächsischen Zwickau geboren. Nach seiner Ausbildung zum Gitarrenbauer in Markneukirchen, studierte er an der Musikhochschule in Leipzig. Ein Engagement als Solotrompeter erhielt er 1989 an der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz und wechselte 1994 zur Sächsischen Staatskapelle Dresden / Semperoper.

Kammermusikalisch wirkt er in den Ensembles Virtuosi Saxoniae, Blechbläserensemble Ludwig Güttler, Dresdner Trompeten Consort und im Ensemble Frauenkirche Dresden.

CD-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen sind ebenso Bestandteil seiner Tätigkeit wie auch Konzertreisen die ihn in weite Teile Europas, Nord- und Südamerikas, sowie nach Asien  führten.

Programm

Nicolaus Bruhns (1665-1697)

Präludium und Fuge e-Moll für Orgel

Giuseppe Torelli (1658-1709)

Konzert C-Dur für zwei Trompeten und Orgel

Grave – Allegro – Adagio – Vivace - Allegro

Johann Gottfried Walther (1684-1748)

Concerto A-Dur für Orgel

Andante-Andante/Allegro-Pastorella-Allegro

Georg Philipp Telemann (1681-1767)

aus: 12 Marches héroiques „Heldenmusik“, TWV 50:31-42 für Trompete und Orgel

11. Allegro pomposo

 5. Cantabile

 8. Allegro energico

 

Zwei Choralvorspiele für Corno da caccia und Orgel

    Gottfried August Homilius (1714-1785)

    „O, Gott, du frommer Gott“ HoWV X.20

    „O, du allersüß‘ste Freude“ HoWV X.Anh.6

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Choralvorspiel für Orgel 

“Wir glauben all an einen Gott” BWV 740

Zwei Choralvorspiele für Trompete und Orgel

  Johann Sebastian Bach

  "Jesu bleibet meine Freude"

  Johann Ludwig Krebs (1713-1780)

  "Herzlich lieb hab' ich dich, o Herr

Johann Sebastian Bach

Präludium und Fuge a-Moll BWV 543 für Orgel

Pietro Baldassare (um 1700 -1730)

Konzert für zwei Trompeten und Orgel Nr.1 Es-Dur

Allegro-Grave-Allegro

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