13.07.2017

von B° RB

Ensemble Allegra Nürnberg

Das "besondere" Quartett mit Oboe und Streichtrio am Sonntag, 16.07.2017 – 17.00 zu Gast im Harmoniesaal Waldsassen

Ensemble Allegra Nürnberg

"Liebesfrühling" und "Lieder ohne Worte" für Oboe und Streichtrio

Das Ensemble ALLEGRA wurde 1989 in Salzburg gegründet. Allegra -fröhlich/heiter- bezieht sich mottogebend auf den Gruß der rätoromanischen Schweiz (Guten Tag - Freue dich!). 

Das Ensemble konzertiert seit dem ersten Jahr seines Bestehens im Beiprogramm der Salzburger Festspiele. Seither führen Konzertreisen die vier Musiker durch Deutschland, Österreich und Frankreich. 

Die verschiedenen Besetzungsvarianten des Ensembles machen sowohl den reinen Streicherklang des Streichtrios, den volltönenden Klang des Oboenquartetts als auch andere Kombinationen in Dreier- oder Zweierbesetzung möglich.

Durch die Einbeziehung des Englischhorns wird die Klangfarbenpalette noch besonders bereichert. Das Repertoire, das vom Barock bis zur Moderne reicht, wird durch niveauvolle, selten gehörte Werke und eigene Arrangements ständig erweitert. 

Seit 2006 ist es dem Ensemble ALLEGRA ein Anliegen,  jungen Menschen Begeisterung für klassische Musik bei Schul- und Familienkonzerten näher zu bringen.

„Was ist der Unterschied zwischen einer Geige und einer Bratsche? Kann man auf einem Bassinstrument auch Melodien spielen? Gibt es in der Klassik auch Tanzmusik? Woran erkennt man die Oboe? 

Locker präsentierte Klassik – nicht nur für Kinder …“

Seit mehreren Jahren gibt das Ensemble Schulkonzerte in Zusammenarbeit mit der Universität Erlangen-Nürnberg.

Die Streicher sind Mitglieder der Nürnberger Philharmoniker und Symphoniker.

Die Oboistin ist freischaffend und hat einen Lehrauftrag an der Hochschule für evangelische Kirchenmusik in Bayreuth.

Birgit Heller-Meisenburg, Oboe

Mehrfache Preisträgerin bei „Jugend musiziert“ in Oboe und Klavier. Oboenstudium an der Musikhochschule Freiburg im Breisgau bei Prof. H. Holliger. 1988 Diplom. Weiterstudium am „Mozarteum “Salzburg u.a. Aufführungspraxis Alter Musik bei N. Harnoncourt und Barockoboenstudium an der Musikhochschule Wien bei Hans- Peter Westermann. Meisterkurse bei G. Hunt  und W. Liebermann. Seit 1995 Lehrauftrag an der Hochschule für evangelische Kirchenmusik Bayreuth, später auch an der Universität Erlangen/Nürnberg und an der Musikhochschule(Literaturkunde).  Mitwirkung beim „Concilium Musicum“ Wien. Gründungsmitglied der „Neuen Nürnberger Ratsmusik“. Solo und Kammerkonzerte im In- und Ausland.

Christof von der Heyden, Violine

Erster Preis bei Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ im Fach Streichquartett. 1986 Studium an der Musikhochschule Freiburg i. Br. Bei Prof. G. Falkenroth. 1991 Diplom. Im gleichen Jahr Engagement als Vorspieler der ersten Violinen bei den Nürnberger Symphonikern. Seit 1992 Lehrauftrag für Violine  an der Universität Erlangen/ Nürnberg. Seit den 90er-Jahren Beschäftigung mit der Barockvioline und Mitwirkung im „Fränkischen Kammerorchester“. Zahlreiche Kammerkonzerte und Rundfunkaufnahmen.

Christian Heller, Viola

Studium an der Musikhochschule Freiburg i. Br. bei  Prof. A. Schäfer und am „Mozarteum“ Salzburg bei Prof. Th. Riebl. 1989 Diplom. Zusätzlich Studium der Aufführungspraxis Alter Musik bei N. Harnoncourt und Barockvioline /-viola bei H. Kurosaki und Dirigierstudium bei Prof. M. Gielen. Meisterkurse bei U. Koch, S. Collot und I. Brown. Mitwirkung bei Rundfunkaufnahmen, u.a. als Solist mit dem Kammerorchester „Wiener Akademie“. Seit 1991 Mitglied der Staatsphilharmonie Nürnberg am Staatstheater. Seit 1993 Lehrauftrag für Violine/Viola/Kammermusik an der Universität Erlangen/Nürnberg. Mitwirkung beim „Concilium Musicum“ Wien. Mitglied der „Neuen Nürnberger Ratsmusik“. Konzertreisen in Europa, Asien und Amerika. 

Arvo Lang, Violoncello

Studium an der Musikhochschule Karlsruhe bei A. Speermann und Prof. M. Ostertag und an der Sibelius-Akademie Helsinki. Diplom mit Auszeichnung. Meisterkurse bei bei M. Perényi, M. Brunello und A. Noras. Als Mitglied des Artemis-Quartett (1988-94) war er Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“, beim Charles-Hennen-Concours (Holland) und beim Mendelssohn-Wettbewerb (Berlin). Zahlreiche Konzerte und Aufnahmen auch mit anderen Ensembles. Seit 1990 Mitglied der bayerischen Kammerphilharmonie, von 2001 bis 2012 Mitglied des Orchesters am Nationaltheater Mannheim. Seit 2012 Vorspieler der Violoncelli in der Staatsphilharmonie Nürnberg. Seit 2013 Mitglied des Ensemble ALLEGRA.

Programm für Waldsassen 2017

Liebesfrühling

W.A. Mozart: Quartett F-Dur für Oboe und Streichtrio, KV 370

(1756 – 1791)

Jean Cras  Streichtrio (1926)

(1879 – 1932) Moderé , Lent , Animé , Très animé

                 Pause

Charles Bochsa „Les plus jolis mots“ 

( ? - 1821) Romance favorite Francaise für Oboe und Streichtrio  

Franz Schubert Romance op.26 für Englischhorn und Streichtrio:

(1797- 1828)   „Der Vollmond strahlt auf Bergeshöh´n“

Clara Schumann „Liebst Du um Schönheit“ für Oboe und Streichtrio

(1819 – 1896)

Gustav Mahler „Liebst Du um Schönheit“ für Oboe und Streichtrio

(1860 – 1911)

Richard Wagner Hirtenszene und Finale aus “Tristan”

(1813 - 1883) für Oboe/Englischhorn und Streichtrio

Robert Schumann  6 Poetische Szenen für Oboenquartett

(1810 – 1856) Eintritt in den Wald, Einsame Blumen,

*** Langsam und mit Ausdruck, Jagdlied,

Langsam, Nicht zu rasch

“Liebesfrühling” bezieht sich Motto-gebend auf den Gedichtzyklus von F. Rückert, dem die beiden Liedbearbeitungen „Liebst Du um Schönheit“ entnommen sind. Die Texte sollten im Programmheft abgedruckt werden, und können von uns auch rezitiert werden.

A. Himonet nennt das Streichtrio von Jean Cras eine „Perle der französischen Kammermusik“. 1922 erhielt er für seine Oper Polypheme den großen Preis der Stadt Paris. Sein fantasievolles Streichtrio ist inspiriert durch romantische, impressionistische Einflüsse, verwoben u.a. mit derben Matrosenliedern und arabischen Melodien!

Karl Bochsa ist böhmischer Herkunft. Er wanderte nach Frankreich aus , wo er als Militärmusiker und später Oboist in Lyon und Bordeaux angestellt war. Ab 1806 wirkte er als Komponist und Verleger in Paris, wo er 1821 starb.

Als Gruß aus Franken(Nbg-Bayreuth!) erklingt eine 3- teilige etwa 10 min. Szene aus Tristan. Sie vermittelt aus dem Anfang des 3. Akts mit der Hirtenszene  naturnahe Einfachheit, das Finale mit dem Liebestod endet in ergreifender und inniger Schönheit.

Die poetischen Szenen stammen aus Schumanns fruchtbarer Schaffensperiode von 1848/49:

Die ersten beiden Sätze und das Jagdlied sind den Waldszenen für Klavier entnommen. Der 3. Satz ist die Nr.21 aus dem Album für die Jugend, die letzten beiden Szenen stammen aus den Stücken im Volkston für Violoncello und Klavier. 

Birgit Heller-Meisenburg, Oboe

Christof von der Heyden, Violine

Christian Heller, Viola

Arvo Lang, Violoncello

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