21.07.2017

von B° RB

Orgelkonzert

K5 – Orgelkonzert in der Basilika Waldsassen. Am Sonntag, 06. August 2017 – 17.00 Uhr

Prof. Kaunzingers Ästhetik von Orgel und Orgelspiel fühlt sich einem farbig-orchestralen Ideal verpflichtet, was auch in seinen zahlreichen Transkriptionen und in den von ihm entworfenen Instrumenten (darunter die Orgel der Basilika Waldsassen mit 103 Registern) zum Ausdruck kommt

Prof. Günther Kaunzinger (Würzburg) 
spielt Orgelwerke aus verschiedenen Epochen und eine freie Improvisation über gegebene Themen.

Günther Kaunzinger debütierte am Klavier im Alter von 12 Jahren. Nach einem umfangreichen Musikstudium (Klavier, Orgel, Komposition, Dirigieren), das er mit höchsten Auszeichnungen abschloss, ging er nach Paris, wo er sechs Jahre mit Maurice Duruflé, Marie-Claire Alain und Jean Guillou arbeitete und während dieser Zeit zahlreiche Wettbewerbe gewann. 

1974 wurde er an den Lehrstuhl für Orgel an die Hochschule für Musik in Würzburg berufen, wo er auch für einige Zeit eine Klavierklasse leitete. Sein durch zahlreiche Konzerte dokumentierter internationaler Ruf veranlasste die „Catholic Univercity of America“ in Washington D.C., ihn zum „Head oft he Organ Department“ zu ernennen; gleichzeitig versah er das prestigeträchtige Amt eines „Artists in Residence“ am dortigen „National Shrine“. Nach Deutschland zurückgekehrt, begann er eine rege Tätigkeit mit CD-Einspielungen, die mehrmals mit Preisen ausgezeichnet wurde. Im Jahr 1987 spielte er auswendig das Gesamtwerk von César Franck, Charles-Marie Widor und Louis Vierne, was ihm höchste Anerkennung einbrachte und die Kritik zu Äußerungen wie „ein wirkliches Genie“ (Mexiko), „der Liszt der Orgel“ (Italien), „der große Virtuose“ (Leonard Bernstein) veranlasste.

Seine Ästhetik von Orgel und Orgelspiel fühlt sich einem farbig-orchestralen Ideal verpflichtet, was auch in seinen zahlreichen Transkriptionen und in den von ihm entworfenen Instrumenten (darunter die Orgel der Basilika Waldsassen mit 103 Registern) zum Ausdruck kommt. In den von ihm geleiteten „Memminger Meisterkursen für Orgelinterpretation“ gibt er sein Wissen an die jüngere Generation weiter, die ihn als einen hochangesehenen Künstler zu schätzen weiß. 

Programm:

"Gattungen der Phantasie"

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Phantasie und Fuge g-moll BWV 542

César Franck (1822-1890)
Fantaisie en la

Jehan Alain (1911-1940)
Première Fantaisie
Deuxième Fantaisie

Max Reger (1873-1916)
Sinfonische Phantasie und Fuge, op. 57
(Inferno-Phantasie)

Günther Kaunzinger
 Improvisation über gegebene Themen

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