28.01.2014

von B° RB

Sport Stacking

Markus Knie und Lukas Doser holen zwei Weltrekorde nach Speichersdorf

Bien Nguyen, Kevin Nalasko, Leon Reuhl, Lukas Doser (nicht im Bild Matteo Schreiber)

Die Oberfranken reisten mit einer breit aufgestellten Mannschaft nach Boffzen in Niedersachsen wo der 3. Wesercup im Sport Stacking stattfand. Mit einer sehr guten Leistung dominierten sie einige Altersklassen und Disziplinen und konnten wieder zahlreiche Siege und Platzierungen für ihr Team erstapeln.

Den Vogel schoßen diesmal aber der 40-jährige Goldschmied Markus Knie und der 19-jährige Trainer der Hochstapler, Lukas Doser, ab.

Der Weltmeister von 2011 und 2012, Markus Knie aus Plössen, sicherte sich in 2,344 Sekunden den Weltrekord in der Disziplin 3-3-3 in der Altersklasse "Masters 2".

Der Speichersdorfer Lukas Doser trat mit Teamkollegen Matteo Schreiber aus Köln, den für Butzbach startenden Leon Reuhl und Kevin Nalasko aus Gelsenkirchen, und dem Zuffenhausener Bien Nguyen in einer Staffel in der Altersklasse "Open" an.

Mit der neu zusammengewürfelten Staffel hatte niemand gerechnet. Die locker auftretenden Akteure, denen man den Spaß am Stacken anmerken konnte, hatten im Finale bereits mit einem neuen deutschen Rekord von 16,761 Sekunden aufhorchen lassen.

Im sogenannten Stack of Champions setzten Sie dann mit 16,501 Sekunden einen neuen Staffel-Weltrekord.

Im März finden in Salzkotten bei Paderborn die Deutschen Meisterschaften statt. Mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung wurde ein positives Zeichen gesetzt. Ob die Speichersdorfer allerdings zur Weltmeisterschaft im April nach Südkorea reisen ist noch unklar. Diese Reisen müssen privat finanziert werden. Nach den Teilnahmen in Denver, Dallas und Orlando in den letzten Jahren ist das Budget somit stark strapaziert.

Mit Michelle Gosslau, Vroni Doser, Lia Ziegler und Jill Claas verfügt das Team immerhin über vier Sportlerinnen die in der Frauenwertung unter den Top Ten weltweit rangieren. Deshalb werden auch Auftritte bei Firmenfesten und ähnlichen Veranstaltungen angeboten um Spenden zu generieren. Nur so kann die bislang sehr erfolgreiche Jugendarbeit gewährleistet bleiben.

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