24.11.2017

von B° RB

Platz für Tuchfühler

Was Maximilian Mehler und die älteste Textilfabrik Deutschlands mit Hollywood zu tun haben

Vorm Großflächen-Plakat in der Tirschenreuther Mühlbühlstraße (v. l.): Bürgermeister Franz

So macht der junge Tirschenreuther das Familienunternehmen Gebrüder Mehler fit für die Zukunft – neues Gesicht der Kampagne „Platz für“. Die Tuchfabrik Gebrüder Mehler in Tirschenreuth ist das älteste Textil-Unternehmen Deutschlands. Seit ihrer Gründung im Jahr 1644 wird die Firma von der Familie Mehler geführt.

Maximilian Mehler ist ein Teil davon. Nach einem Studium im Ausland ist er ins Fami-
lien-Geschäft eingestiegen und macht jetzt eine Ausbildung als Textilveredler. Sein Ziel: Das traditionelle Handwerk zu bewahren und gleichzeitig das Unternehmen fit zu machen für die Zukunft. Den Herausforderungen des Wettbewerbs begegnet die Firma Mehler vor allem mit gutem Service: „Wir können die meisten Bestellungen sofort bedienen, da wir alle Arbeitsschritte – von der Faser bis zum Tuch – vor Ort durchführen und auch unser komplettes Lager in Tirschenreuth haben.“

Man müsse offen sein für Neues und in Bewegung bleiben, findet er. So haben es die Mehler-Stoffe bis nach Hollywood geschafft. Eine Film-Produktionsfirma war für den Film „Grand Budapest Hotel“ auf der Suche nach speziellen Stoffen. Mehler konnte liefern – und der Film wurde mit einem Oskar für die besten Kostüme ausgezeichnet. Bei Mehler ist man – mit Recht – stolz darauf.

Unter dem Titel „Platz für Tuchfühler“ werden Maximilian Mehler und seine Traditions-Firma jetzt zu Botschaftern der Mitmachkampagne „Platz für“ der Metropolregion Nürnberg. Im Beisein von Bürgermeister Franz Stahl wurde das neue Motiv vor einem Großflächen-Plakat in der Tirschenreuther Mühlbühlstraße vorgestellt.
Bürgermeister Franz Stahl über die Gründe, warum Tirschenreuth sich für die Geschichte von Maximilian Mehler entschied: „Die Tuchfabrik Mehler ist seit mehreren Generationen familiengeführt und ein starker Baustein des Wirtschaftsstandortes Tirschenreuth. Mit Maximilian Mehler übernimmt nun ein junges Familienmitglied immer mehr Verantwortung für das Unternehmen und seine Mitarbeiter. Als Macher mit internationaler Erfahrung wird er künftig einmal die Geschicke von Deutschlands ältester Tuchfabrik leiten.

Tradition und Moderne zu verbinden und ein Unternehmen mit über 100 Mitarbeitern für die Zukunft gut aufzustellen: Das ist das Ziel von Maximilian Mehler, der sich mit seinen Ideen und seinem Engagement schon heute mit ganzer Kraft dafür einsetzt. Deshalb ist mir der Jungunternehmer sofort in den Sinn gekommen, als nach einer Tirschenreuther Persönlichkeit für die Kampagne ‚Platz für‘ gesucht wurde.“
Dr. Christa Standecker, Geschäftsführerin der Metropolregion Nürnberg, unterstrich, warum „Platz für Tuchfühler“ so gut in die Kampagne „Platz für“ passt: „Die Tuchfabrik Gebrüder Mehler ist ein tolles Beispiel dafür, wie eingesessene, familiengeführte Unternehmen sich auf dem globalisierten Markt behaupten können. Rund 150 Hidden Champions und Weltmarktführer, oft familiengeführt und in ländlichen Räumen angesiedelt, sind in der Metropolregion Nürnberg extrem erfolgreich.“ Darüber hinaus stehe die Geschichte von Maximilian Mehler
für viele junge Menschen, die nach Studium oder Berufsausbildung außerhalb der Metropolregion Nürnberg zurückkehren – auch, weil sie die Lebensqualität und die Perspektiven der Region schätzen.

„Platz für Tuchfühler“ ist bereits das 14. Cobranding-Motiv, mit dem Unternehmen, Kommunen und andere Einrichtungen ihre Geschichte mit der Metropolregion Nürnberg erzählen und damit zum Ausdruck bringen, dass die Region ein guter Platz zum Leben und Arbeiten ist. Alle Storys sind nachzulesen unter www.platzfuer.de. Für das Jahr 2018 sind bereits weitere Motive gebucht.

Seit ihrem Start hat die Kampagne „Platz für“ eine Reichweite von knapp 30 Millionen Kontakten erzielt – durch Plakat-Aktionen in über 30 Städten der Metropolregion, Beiträge in den Sozialen Medien, Artikel und TV-Berichte in den regionalen Medien sowie durch Auftritte bei Events wie der Challenge Roth oder der Consumenta.

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