19.06.2014

von B° RB

Neue Mitarbeiter

Personalaufbau im Porzellanikon stärkt die Region

obere Reihe von links nach rechts Wilhelm Siemen, Direktor; Achim Ender, Schreiner; Carsten Förster, Verwaltungsleiter, Andreas Gießler, Besucherservice; Silvia Worschischek, Besucherservice; Claudia Hösch, Besucherservice; Sylvia Sörgel, Besucherservice; Peter Tröger, Besucherservice; Sabine du Bellier, Besucherservice, Angela Köppel, Besucherservice

Mit der Verstaatlichung von Europas größtem Spezialmuseum für Porzellan seit Anfang diesen Jahres hat der Freistaat Bayern als neuer Träger des Porzellanikons bestehende Arbeitsplätze gesichert und aktuell neue Stellen in einer strukturschwächeren Region geschaffen. Ein klares Bekenntnis zur Bedeutung der Tradition und Geschichte dieser nordostbayerischen Region zwischen Coburg und Weiden als Zentrum der europäischen Porzellanindustrie in Vergangenheit und Gegenwart.

Endlich konnten die dringend erforderlichen Fachkräfte und das fehlende Servicepersonal eingestellt werden. Insgesamt 14 neue Personen wurden im Porzellanikon Hohenberg a. d. Eger/Selb in den letzten Monaten neu hinzugeholt: Zwei Kuratoren, eine Museumspädagogin, ein Schreiner und 7 Kollegen vom Besucherservice – aktuell sind viele der neu eingestellten Mitarbeiter schon fleißig mit den Vorbereitungen zur neuen Sonderausstellung „Porzellan für die Welt – 200 Jahre Porzellan der bayerischen Fabriken“ beteiligt. Zusätzlich wurde ein Verwaltungsleiter integriert und der Bereich Presse besetzt. Durch die
Verstaatlichung hat sich das Porzellanikon zu einem interessanten Arbeitgeber in der Region entwickelt. „Die Erweiterung des Personals ist eine wichtige und notwendige Maßnahme für das Museum, um die Aktivitäten in Wissenschaft und Ausstellungstätigkeit zu fördern und zu entwickeln“, betont Wilhelm Siemen, Direktor des Porzellanikons. Um die Einmaligkeit des Porzellanikons beider Standorte national und international stärker hervorzuheben, konnte nach langjähriger Pause auch der Bereich Presse und Marketing wieder verstärkt werden.

Sabine Reichel-Fröhlich wird zusammen mit Ramona Scherg intensiv die Vermarktung des Porzellanikons vorantreiben.

Das Porzellanikon ergänzt Bayerns staatliche Museumslandschaft um ein Industriemuseum, das die spannende Geschichte der Porzellanherstellung, die historischen Lebens-und Arbeitsbedingungen der Menschen vor Ort auf faszinierende Weise vor Augen führt und welchen gesellschaftlichen Stellenwert das Porzellan auch heute noch hat. Speziell dieses Thema wird in der neuen Sonderausstellung in sehr aufwendigen Inszenierungen präsentiert. Die ständige Weiterentwicklung des Museums ist ein positiver Impuls für die regionale Identität. Als Europas größtes Spezialmuseum für Porzellan bereichert das Porzellanikon den regionalen und überregionalen Tourismus im Fichtelgebirge. Mit diesem Alleinstellungsmerkmal bietet das Museum für breite Bevölkerungsschichten einen deutlichen Mehrwert.

Über das Porzellanikon

Wer heutzutage etwas über Porzellan erfahren möchte, kommt am Porzellanikon nicht vorbei. In Europas größtem Spezialmuseum dreht sich an seinen beiden Standorten alles um dieses Thema. Und er muss dazu ins bayerische Fichtelgebirge reisen, denn noch heute schlägt hier und in der angrenzenden Oberpfalz das Herz der europäischen und deutschen Porzellanindustrie. Kein Wunder, dass der Freistaat Bayern hier eines seiner großen staatlichen Museen unterhält, mit Sammlungen, die ihresgleichen suchen. Insgesamt über 200.000 Exponate bilden ab, was die Menschen hier in Oberfranken und der Oberpfalz in den letzten 200 Jahren dieser Industrie in dieser Region geschaffen haben und das Fichtelgebirge weltweit bekannt gemacht hat: das Porzellan. Gebäude, die den Atem der
Geschichte spüren lassen. Ausstellungen, die auf rund 10.000 Quadratmetern modern und besucherorientiert, Menschen faszinieren. Dieses Museum, es lebt durch sein Thema: Porzellan! Es eröffnet den Blick über die vielfältigen Facetten dieses begeisternden Werkstoffes. Es ist ein Museum für alle Generationen, zum Mitmachen wie in den Bereichen der Herstellung, und zum Staunen, wie zum Beispiel in den goldüberfluteten, von Farbe und Glanz nur so sprühenden Welten des Porzellanmalers und Künstlers Helmut Drexler. – Und wer dann Porzellan schmecken möchte: Auch dem kann geholfen werden. Im Restaurant  „Altes Brennhaus“ werden regionale Spezialitäten serviert und auch das heimische Bier
kommt nicht zu kurz. Es ist eben ein Museum, das faszinieren und fesseln kann!
Zum 1. Januar 2014 durch den Freistaat Bayern übernommen, wird es sich auch in Zukunft weiter positiv entwickeln können, als ein Ort der Schönheit und der Tradition, der Gegenwart und Zukunft, eines Werkstoffes, der in seinen vielfältigen Anwendungen zwischen Technik und Lifestyle, Gebrauchsartikel und Kunstobjekt kaum eine Entsprechung hat: Porzellan!

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