Andere Unglücksfälle:

Am 17. Juli 1687 früh zwischen 5 und 6 Uhr, hat Hans Basel von Wallenfels zu Wasserknoden den Junker Georg von Römer, der in Falls einen Meierhof besaß, beim Kreuzweg, wo man nach Gefrees ging, im Duell erschossen.
Am 4. Juni 1695 hat Gerg Christoph von Wallenrod zu Streitau den Mathes Feustel in Erhardt Fischers Hof erschossen. Wallenrod wollte Feustel eine Kuh pfänden und weil dieser sich dagegen wehren wollte, erschoss er ihn. Der Vogt und Bürgermeister von hier nebst 30 Mann Ausschuss und eine größere Anzahl von Stammbachern kamen, um Wallenrod zu verhaften. Dieser hatte sich drei Tage ins Kloster Marienweiher und dann in die Freistadt Wartenfels geflüchtet.
Am 19. Juni gab es in Gefrees ein schreckliches Gewitter. Nach dem Kirchgang wurde die Tochter des Cunz Heidenreich zu Metzlersreuth, die auf dem Heimweg von der Auerbachs-Mühle zu Grünstein einen Vierling Weizenmehl mitnehmen wollte, an der Brücke bei der Kastenmühle von einem Blitz getroffen und getötet.
Am 5. Oktober 1700 wurde hinter dem Gasthof „Zum Schwarzen Bären“ von Johann Glaser ein getötetes Kind gefunden.
Die Köchin Magdalena Waltherin aus Weißdorf wurde nach dem Urteil der Universität am 15. Februar 1701 in Münchberg geköpft.
Am 23. November 1700 musste der Webermeister J. Bauerschmidt aus Witzleshofen sterben, weil er dem Bäckerlehrling Ott aus Fleisnitz die angebotene Brüderschaft ausgeschlagen hatte. 300 Schritt vom Dorf entfernt erhielt er neuen mörderische Stiche.
Am 2. September 1711 wurden am Tischweg in der Nähe des „Heufleck“ ein lange vermisster Selber Pote und sein Begleiter aus Asch ermordet aufgefunden. Der Pote hatte 260 Gulden herrschaftliche Steuer bei sich gehabt. Beide waren furchtbar zugerichtet. Fünf Jahre vorher wurde an gleicher Stelle ein Italiener ermordet.
Am 23. August 1718 verschied der Streitauer Bauer Georg Wagner, welchem seine Ehefrau, auf Anstiften und Beihilfe des Dienstknechtes Andreas Petz mit dem sie Ehebruch trieb, Gift gegeben hatte. Beide wurden vom Gericht zu Gefrees nach Bayreuth geschafft, wo sie geköpft wurden.
Am 23. August 1750 wurde Friedrich Willhelm, Bauer aus Schamlesberg, der während des Vormittagsgottesdienstes in der Kastenmühle gemahlen hatte, im Kammrad steckend, tot aufgefunden.
Am 22. Juli 1817 wurde der Leinenhändler Simon Gulden aus Großwettingen in einem Weiher bei Falls ermordet aufgefunden.

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