Das graue Altertum . . .

In die dunkle Zeit der Sage und der Urbewohner versucht Ellrodt folgendes Licht zu bringen: „So gerne ich in jenes graue Atherthum der Urzeit unserer Gegend blicken und den dichten Vorhand der diese unsern Augen verbirgt, lüften zu können wünschte, so entzieht sich diese unserm Gesichtskrise in die unerkennbarste Ferne. Es möchte daher eine so große Anmaßung, als ein gewagtes Unternehmen sein, in diese Ungewissheit etwas Licht bringen zu wollen. In welcher Zeit und wer die erste Nomade von Menschen war, die sich im hiesigen Erdstriche niederließ, bleibt daher ungewiss. Wussten ja selbst die ältesten Teutschen nicht, wann und wie ihre Voreltern in das Land gekommen sind, das sie sich als ihr Vaterland aneigneten; wie sollten wir dieses undurchdringliche Dunkel nach so vielen Jahrhunderten entschleiern können? Um sich dieser peinlichen Ungewissheit zu entziehen, verehrten sie den Stammvater ihres großen Volkes den Tuisko oder Thusko den Erderzeugten und seinem Sohn Mannus als des Volkes Urquell und Stifter. Verborgen bleibt also unserm forschenden Blicke jene dunkle Zeit der Sage; nur soviel wissen wir, und zwar aus römischen Quellen, dass unser deutsches Vaterland und namentlich auch Franken Jahrhunderte nach Christi Geburt noch eine wilde wüste von dicken Wäldern und ungeheuren Sümpfen war. Sie bemerken im allgemeinen, daß es ein wegen vielen Waldungen fürchterliches, wegen stehenden Wassern und Pfützen wüstes und ungesundes Land war. Der Himmel war von aufsteigendem Nebel den größten Theil des Sommers verdüstert, und strenger Winter erstarrte die wenigen durchbrechenden warmen Sonnenstrahlen mit vorherrschender Macht.“

Und doch war dieses Land von der Natur nicht stiefmütterlich allein dem Sitze wilder Tiere bestimmt. Das Volk der Hermunduren wird von der Geschichte als das erste und seiner gemütlichen Gesinnung wegen, auch als beliebtes Volk dieser fichtelbergischen Gegend bezeichnet. Die Gegend von Kulmbach, Bayreuth, Kronach, Bamberg und Coburg sowie das ganze Vogtland werden als die Niederlassungen desselben bezeichnet.

Der Name dieses deutschen Volksstammes verliert sich zwar schon im 3. Jahrhundert aus der Geschichte, allein man vermutet und nicht ohne Grund, die an deren Stelle tretenden Franken (freie Leut), hatten nicht den Stamm sondern nur den Namen geändert, weil sie sich zur Besiegung der Römer, ihres gemeinschaftlichen, mächtigen und stolzen Feindes, untereinander eng verbunden hatten, um ihre Freiheit gegen das unerträgliche feindliche Joch zu behaupten. Je mehr aber diese tapferen „Teutschen“ (Franken) die Feinde an den Rhein zurückdrängten und je tiefer sie in Gallien eindrangen, destomehr fühlten sich ihre nördlichen Nachbarn, die Thüringer, ermuntert nachzurücken, um die verlassenen Sitze zu übernehmen. Doch der fränkische König Dietrich (Theoderich) war wenig willens das verlassene Franken aufzugeben, vielmehr wollte er sein Reich auch dahin ausbreiten und in Verbindung mit den Sachsen 531 das große thüringische Reich zertrümmern. (Die Thüringer und ihr König Hermanfried wurden 524 bei Ronneburg überwunden).

Nach der Teilnahme an diesem Krieg wollten die Sachsen auch die Früchte des Sieges mit ernten. Die nördliche Hälfte fiel ihnen und die südliche, wozu auch das Bayreuther Land gehörte, den Franken zu. Dieser mit anderen von den Bayern eroberten Ländern vereinigte Teil, wurde nun zum Gegensatz Westfrankens oder der mainzischen, nassauischen und gallischen Gegenden, Ostfranken und in Bezug auf den Radenz- oder Rednitzgau, Norgau genannt.

Nicht lange war ihnen der ruhige Besitz Ostfrankens vergönnt, denn schon 542 erhob sich ein slawischer Volksstamm, die Sorben (Soraben) und verbreiteten sich mit einnehmender Macht fast über halb Europa. Vom Kaukasus und von der Wolga her, sollen sie sich schon im 5. Jahrhundert genähert und von Elbe und Saale her, teils aber auch von Böhmen aus, in Ostfranken eingedrungen sein.

Besonders schwer waren dabei die von Böhmen her eingefallenen wendischen Völker zu bekämpfen, da sie sich in unseren oberländischen Gebirgs- und Waldgegenden festzusetzen suchten. Karl der Große gab ihnen endlich, nachdem er sie besiegt uns zinsbar gemacht hatte, die auch vom König Arnulf 989 bestätigte Erlaubnis sich da anzubauen und nach ihren Sitten und Gewohnheiten zu leben. Dass auch unsere Gegend als ihre „Wahlheimat“ diente, beweisen die Namen Cremitz, Lübnitz, Zettlitz und Oelsnitz. Ebenso weist alles was mit der Silbe „Reuth“ endet, wie Hermersreuth, Metzlersreuth, Tannenreuth und Neuenreuth auf die fleißigen Arme hin, die unsere Wildnisse durchhieben und diese Gegend in eine physikalische Bahn der geregelten Bildung brachten. Ihnen haben wir nicht nur Weiler, Dörfer, sondern auch bedeutendere Orte zu verdanken.

Selbst Burgen und Schlösser versuchten sie zu ihrer eigenen Sicherheit zu erbauen. Dem Gebirge versuchten sie seine Metallschätze abzugewinnen und durch den Bergbau in den steilsten Erhebungen Siedlungen zu fördern. Ihnen, den wendischen und slawischen, übrigens durchaus ehrenvollen Fremdlingen, gehört also das Verdienst, durch ihre ausdauernde Kraft unser Gebiet entwickelt und belebt zu haben. Damit jedoch das Land geregelte Ordnung bekam, ordneten Karl der Große und Ludwig der Deutsche, der bei der Teilung der fränkischen Monarchie bei Verdun Deutschland bekam, Mark- oder Gaugrafen an, welche die ihnen übergebenen Gaue regieren und beschirmen sollten.

Unter diesen Beschützern und Aufsehern nennt die Geschichte für unsere Gegend besonders die Grafen von Babenberg und Bamberg. Nach dem unglücklichen und traurigen Fall des letzten dieses Zweiges, Adalbert (er wurde im Lager vor Theres auf Befehl des Kaisers Ludwig des Kindes wegen einer Fehde mit dem Bischof Rudolph von Würzburg enthauptet), fiel 906 der „Plassenburgische Comitat“, wozu unser Gebiet zählte, dem Grafen zu Andechs oder Herzog von Meran durch Heirat zu. Diesen Herzögen von Meran muß man zubilligen, dass sie die Kultur dieses Landes förderten.

Besonders Otto der Große suchte sein Gebiet durch Städte und Schlösser zu erweitern, der aber einer, zwar vielfach behaupteten, aber auch noch immer bestrittenen Sage nach zu Nidsen im Jahren 1248 ermordet wurde. Mit diesem herzog starb dessen männliches Geschlecht aus und seine Besitzungen kamen an seine 3 Schwäger, Burggraf von Nürnberg Friedrich III, Graf Otto von Orlamünde, und Graf Friedrich von Truhendingen. Otto von Orlamünde, dessen Stammsitz in Thüringen war, erhielt durch seine Gemahlin Beatrix, aus dem Hause Meran, die Herrschaft Plassenburg, nebst Culmbach, Trebgast, Wiersberg, Berneck usw. Von Gefrees wird dabei zwar nichts bemerkt, aber ohne Zweifel deswegen, weil dasselbe damals noch ein integrierender Teil der Herrschaft Berneck war, welche nachher in die Ämter Gefrees, Stein, Goldkronach und Wirsberg zerstückelt wurde.

Otto II. von Orlamünde verpfändete 1336 seinen Besitz um 4000 Pfs. Häller (nach der Stadt Halle in Schwaben, wo man sie zuerst prägte, so genannt) an den Burggrafen Johann zu Nürnberg mit der Bedingung: Sollte er ohne männliche Erben sterben, müssten diese von ihm verpfändeten Besitzungen demselben gegen Erstattung von noch 3000 Pfd. Häller zufallen. Dadurch erweiterte Johann sein Burggrafentum durch die Herrschaft Plassenberg mit den dazugehörenden Flecken und Ämtern Gefrees, Berneck, Kasendorf, Bischofsgrün, Trebgast und Himmelkron, weil Otto von Orlamünde schon zwei Jahre nach der Verpfändung ohne männliche Erben verstarb. Nach dem Tode Friedrichs V. fielen die beiden Fürstentümer an dessen Söhne, Johann III. und Friedrich,, dem späteren ersten Kurfüsten von Brandenburg. Nach „Klag- und Erbfolgebrief“ von 1403 wurde Friedrich das Fürstentum „unterhalb Gebürgs“ und Johann folgende Städte und Ämter „oberhalb Gebürgs“ zueigen: „plaßenberg, kulmbach, schauenstein, wunsiedel, weysenstadt, epprechtstein, kirchenlamitz, gefreese, wiersberg, slose und markt goldcronach, rauhe und schlechte kulm, die neustadt pegnitz, payerreuth, neustadt im forste, jöslas, ezwernitz, wungesese, newstadt an der aysch, payrstorf und erlangen“.

So blieben beide Fürstentümer abwechselnd im Besitz der Burggrafen und Markgrafen von Brandenburg, bis der letzte derselben, Alexander, der Regentenfolge müde und ohne Erben, von Bordeaux aus 1791 beide Fürstentümer an Seine Mayestät König Wilhelm II. von Preußen abtrat. Durch den Wiener Frieden vom 14. Oktober 1809 wurde das Füstentum Bayreuth von Kaiser Napoleon, der es der Krone Preußens im Jahre 1806 entrissen hatte und bis 1810 auf französische Rechnung verwalten ließ, an Bayern als Entschädigung für Tirol übergeben. Nachdem Deutschlands Ungebundenheit durch die Einteilung der Gaue mehr Einigung erhalten hatte, kümmerte man sich auch um die Rechtspflege. Stadt-, Gau- und Volksgerichte wurden geschaffen, von welchen nach natürlichem Recht und gesunden Menschenverstand entschieden oder nur beigelegt wurde. Den Obmännern und Gaurichtern stand damals das Recht zu strafen nicht zu, sondern nur den Priestern. Selbst im Felde konnten nur sie und zwar auf göttliches, nicht auf des Feldherrn Geheiß, strafen. Noch im 13. Jahrhundert war die Willkür in der Rechtspflege vorherrschend und das Faustrecht sowie die Gewalttätigkeiten der Burgmänner so groß, dass sich die Reisenden nur unter Obhut eines bewaffneten Geleits fortbewegen konnten. Ansonsten drohte die Gefahr beraubt oder erschlagen zu werden.

König Rudolph ließ 1290 über 70 Raubschlösser zerstören. Auch Burggraf Friedrich III. setzte den räuberischen adeligen Burgbesitzern bis zu seinem Tode im Jahr 1297 sehr zu und Friedrich I. V. ließ deshalb die dichten, zu Räubereien geeigneten Waldgegenden mehr ausreuthen und anbauen und die zwischen Wäldern versteckten Dörfer, Weiler und Schlösser verbinden und damit Märkte und Städte anlegen, die er mit besonderen Obrigkeiten, Vögten, Bürgermeistern und Räten privilegierte. Auf diese Weise mag unserem Gefrees nicht nur wegen der lebhaft bereisten Landstraße, sondern auch der Nähe der Grünsteiner Feste wegen, schon früher sehr viel fürstliche Beachtung zugekommen sein. Auch mag es sich, zur Sicherheit der Reisenden, manch höherer Unterstützung erfreut haben. Im Jahre 1378 ist Gefrees noch ein Dorf gewesen. Darauf lässt schon die damalige Beschaffenheit des Ortes schließen. Doch hat es schon damals die Hoffnung gehegt, dass es sich zu Stadt oder Markt erheben würde.

Der Konzessionsbrief des Burggrafen Friedrich zu Nürnberg an Albrecht Löneys für eine Schenkstatt in Gefrees aus dem Jahre 1378 lautete: „Wir ffriderich etc. Bekennen etc. dass wir unserm lieben getrewen Albrecht Löneys zu disen zeiten zu Berneck gesessen und seinen erben unser Schenkstat zu dem gefres gelassen und verlihen haben, lassen in auch dieselben schenkstat und schenkhaws mit kraft disz briefs, also daß sie, oder wen sie dahin setzen an ir stat, ewichlich wein, pier oder andern getranke schenken, und weil haben mügen allein und nymant anders, und schüllen uns und unsern erben davon reichen und geben alle Jahre ein pfunt Regenpurger pfennig lewffiger und genger münz, halbs uff sant walburgtag und halbs uff sant Michelstag, wer aber, dass daselbst zdem gefreesse ein Stat oder ein redlich markt würde gewapnet, so möchten und hetten wir oder unser erben gewalt disen brief abezetun und gentzlich zu widerruffen, zu urkund abgeschribener sache henckt wir unser Insiegel an diesen brief“.

Im „Ervollebrief“ wurde Gefrees schon im Jahr 1403 zu den Städten gezählt und ab dem Jahr 1444 in der Reihe der Städte aufgeführt sowie bei der Steueranlage mit 200 Gulden angelegt. Noch entscheidender spricht dafür das im Jahre 1427 errichtete und von Berneck getrennte Jurisdictions-Amt, welches König Sigmund durch das Privileg des „Halsgerichts mit Stock und Galgen“ von Kronstadt aus 1427 bestätigte. Höchstwahrscheinlich hat Gefrees mit dem Jurisdictionsamt 1427, wenn nicht schon früher, seine städtischen Privilegien erhalten. Zwar befinden sich im Archiv zu Bamberg erst von den Jahren 1544, 1586 und 1639 Befreiungsbriefe für den Markt Gefrees, doch gelten diese nur als Bestätigung und berufen sich alle auf früher schon erteilte Privilegien. Da die Justizpflege außerdem nur städtischen Orten anvertraut wurde, lässt sich wohl mit Gewissheit behaupten, dass Gefrees wenigstens schon 1427 städtische Vorzüge genossen haben muss.

Dass sich Gefrees immer mehr erweiterte und zu Wohlstand erhob, beweist der Vorzug, dass außer der Gerichtsbarkeit auch das Kastenamt im Jahre 1604 von Berneck hierher verlegt wurde und bis 1810 in Gefrees blieb. Im Jahre 1668 wurden Gefrees, Berneck und Goldkronach von der Amthauptmannschaft Kulmbach getrennt und bildeten ein eigenes Oberamt unter dessen Aufsicht auch die Stadtvogteien, nämlich Streitau, Stein, Lanzendorf, Nemmersdorf und das Zoll- und Umgeldamt Bischofsgrün befanden.

Verzeichnis der Oberamtmänner, Vögte und Kastner: 1668 – Urban Jacob von Laineck. 1679 Phil. Chr. Thüna, Oberamtmann und Forstmeister zu Röhrenhof. 1683 – Johann von Kempfer, Berghauptmann und Oberamtmann. Er ließ ein neues Siegel anfertigen und setzte dabei Goldkronach vor Gefrees, während es auf diesem vorher „Gefrees, Berneck, Goldkronach“ geheißen hatte. Dagegen protestierte die Gefreeser Bürgerschaft mit Erfolg, die ihre Rechte angetastet sah. 1713 – Johann Wilhelm von Gleichen, Geheimer Rat, Oberjägermeister, Oberamtmann zu Gefrees, Berneck und Goldkronach. 1716 – Ernst von Gleichen, Oberamtmann, Oberforstmeister zu Münchberg und Röhrenhof. 1733 – Wilh. Aug. von Künßberg, Kammerjunker, Oberstleutnant, Oberamtmann zu Stein. Er verschied am 23. März 1733 in Gefrees und wurde hier beerdigt. 1761 – Phillip Georg Sigm. von Reitzenstein. 1770 – Johann Joseph Albrecht von Schirnding. 1771 – Karl Wilhelm Axel von Martenfeld, geheimer Rat. 1772 – Karl Ernst Friedrich von Reitzenstein. 1778 – Friedrich Ernst Freiherr von Schirnding. 1796 – Karl Phillipp Kaspar Freiherr von Reitzenstein aus dem Hause Regnitzlosau. Königlich preußischer Kreisdirektor des Wunsiedler Kreises. Nach der Übergabe des Fürstentums Bayreuth an das bayerische Königshaus wurde das königl.-preußische Justizamt Berneck in das königliche Landgericht zu Gefrees organisiert und mit der Justizpflege auch die Administrativ-Verwaltung verbunden. Am 6. Januar 1812 wurde das Landgericht Gefrees „erster Klasse“ von Seiner Majestät dem König von Bayern mit Gefrees als Sitz desselben bestimmt.

Vögte und Amtskastner: 1463 – Lorenz Fursveh. Über ihn ist bei Ellrodt vermerkt: „ An dem Hause Nr. 76 des Bäckermeisters Theobald Haberstumpf steht über dem Fenster des unteren Wohnzimmers: Anno Domini Christi 1463. Fursveh Vogt des Marktes“. 1497 – Hans Riebenstein. 1526 – Hans Siebenwurst. Dieser kommt noch einem Verzeichnis der Zehnten zu Gefrees (Siegenhof) und Wundenbach 1534 vor. 1530 – Hans Lotz. 1542 – Cunz Knopf. 1547 – Hans Göring. 1552 – Hans Hering. 1580 – Caspar Seidel. 1590 – Mathias Holsteiner. 1599 – Georg Schweser. 1603 – Kilian Schmidt. 1606 – Albrecht Khuefner. Er hat einen Kaufbrief über das Neuenreuther Hammergut ausgestellt und kommt noch im Taufbuch um 1613 vor. 1620 – Georg Schmidt, der Sohn von Kilian Schmidt. 1621 – Wilhelm Wohlfromb (die Urform des Namens Wolfrum, der heute in unserem Gebiet weit verbreitet ist). 1643 – Georg Schmidt. 1646 – Hans Christof Schüßler. 1649 – Michael Auerbach. 1653 – Andreas Wagner. 1666 – Christian Plechschmidt. 1672 – Christian Strobel. 1672 – Wolf Ludwig Auerbach. 1686 – Ch. Phil. Göring. 1707 – Joach. Erh. Rothköppel aus Wunsiedel. 1723 – Math. Jak. Ellrodt, Sohn des Pfarrers M. Phil. Andr. Ellrodt. 1724 – Heinrich Schlund. 1762 – Georg Jak. Schlund. 1778 – Karl Maximilian Planer. 1782 – Joh. Adam Kek. 1801 – Georg Friedrich Walther (königl. preußischer Kammeramtmann, er soll ein sehr tüchtiger Staatsdiener gewesen sein). 1801 – Georg Gottfried Roder (erster Kammeramtmann – Gottfried Christian Höpfel zweiter Kammeramtmann). 1810 – Christian Friedrich Walther (Verwalter der zweiten Kammeramtsstelle). Zur Zeit, als Ellrodt sein Werk verfasste, war der königliche Rent-Beamte des Rentamts Gefrees ein herr Schärtel aus Marktschorgast.

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