Historischer Spaziergang in Thierstein

Erkunden Sie Thierstein bei einem historischen Spaziergang durch den Ort. 

Das erste Wahrzeichen, das auf jeden Fall einen Besuch wert ist, ist die Burg Thierstein. Danach folgt das Schlossbergmännlein, wobei es sich um eine Thiersteiner Sagengestalt handelt. Auf Ihrem Weg durch Thierstein folgt darauf der Bürgermeister-Andreas-Meyer-Brunnen. Dieser versorgte vor vielen Jahren einmal das Schloss mit Wasser. Dazu gehörte auch das Alte Pumphaus, welches zur ersten Ortswasserleitung gehörte und am 1. Oktober 1920 in Betrieb genommen wurde. 

Besuchen Sie vor allem das Seyler'sche Schloss, das sehr großzügig angelegt ist. Das Besondere an diesem Schloss ist, dass es den großen Marktbrand von 1725 unbeschadet überstanden hat. Gleich in der Nähe des Schlosses befindet sich das Rathaus, welches vor 1922 noch ein Brauhaus darstellte. Die Mitte von Thierstein bildet der große Marktplatz, der heute von Häuserzeilen umrahmt ist.

Nicht weit entfernt befindet sich eine der zwei Kirchen, die sich in Thierstein befinden. Die evangelisch-lutheranische Kirche wurde 1558 zur Pfarrkirche erhoben und ist während der Jahre mehrmals zerstört worden. Angrenzend befindet sich das Pfarrhaus. Erbaut wurde es 1837 und später im Jahre 1977 vollständig renoviert. Heutzutage wird es als Gemeindegebäude benutzt.

Das Kantorat wurde 1958 erbaut und befindet sich heute im Privatbesitz. 
Der Bürgermeister-Andreas-Meyer-Brunnen ist nicht der einzige Brunnen in Thierstein. Zusätzlich befindet sich in dem Ort noch ein Zweiter. Der Joh.-Melchior-Öchsler-Brunnen, der den Ort bis 1730 mit Wasser versorgte. 
Die letzten beiden Sehenswürdigkeiten auf dem historischen Spaziergang sind die katholische Kirche, die 1952 erbaut wurde und das ehem. markgräfliche Jagdschloss zu Kaiserhammer, welches 1706 von Markgraf Christian Ernst erbaut wurde. 

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