05.02.2018

von JD-B° RB

Motorradfahren bei Kälte

So ist man gut gewappnet. Diverse Helfer machen Biketouren auch im Winter möglich

Mit der richtigen Kleidung macht eine Biketour auch bei Kälte Spaß

Manche können schlicht und einfach nicht bis zum Frühling warten. Andere wiederum melden knallhart das Motorrad überhaupt nicht ab. Es gibt sie, die Biker, die hartgesotten auch bei extrem kalten Temperaturen ihrer Leidenschaft frönen. Und mit der richtigen Kleidung geht das auch - sofern man ein paar wichtige Tipps befolgt.

Bei Eis und Schnee sollte man sich mit seinem geliebten Zweirad lieber von den Straßen fernhalten. Niedrigen Temperaturen dagegen kann man mit einem guten Immunsystem auch auf dem Motorrad trotzen. Die wichtigste Rolle spielt dabei natürlich die Kleidung. Abgesehen davon gibt es zudem ein paar Helfer, die die Fahrt durch den Frost ebenfalls angenehmer machen. 

Neben beheizbaren Sitzbänken sowie Wärmesystemen für Stiefel und Heizgriffen wärmen sich auf Wunsch auch bestimmte Motorradwesten auf. Sie werden durch Kabel mit dem Motorrad als Stromquelle verbunden und sorgen so für Wärme. Allerdings sind sie nicht ganz günstig zu haben - und stressen natürlich die Lichtmaschine des Bikes durch den erhöhten Stromverbrauch. 


Wer unverkabelt auf eine frostige Zweiradtour startet, muss auf jeden Fall die richtigen Handschuhe haben. Sie dürfen nicht zu massiv und gepolstert sein, um den Griff auf die Schalter und Hebel nicht einzuschränken. Gleichzeitig sollten sie warm genug sein, um dem eisigen Gegenwind zu trotzen. Der ADAC empfiehlt, etwas größere und gut gefütterte Handschuhe zu kaufen, die man mit dünnen Unterziehhandschuhen aus Seide oder Kunstfasern ergänzt. 

Ebenso wichtig: die richtigen Stiefel. Um die Füße so warm und trocken wie möglich zu halten, raten die Experten des ADAC zu einer Art Zwiebellook: erst dünne Socken mit hohem Kunstfaser-Anteil anziehen, darüber dickere aus Synthetik oder Wolle, dann erst rein in den Stiefel. 

Thermokombis schützen den Körper sehr gut, solange sie an den Enden der Ärmel und am Kragen gut anliegen. Eine Alternative: gefütterte Überzieher für den klassischen Lederkombi. Wer dann noch mit einem Pinlock-Visier unterwegs ist, der nicht so leicht beschlägt, kann sich sicher über eine schöne Fahrt mitten im Winter freuen.

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