11.03.2018

von akz-o B° RB

Obersteiermark

Benediktinerstift Admont – Hochkultur im Gesäuse

Stiftsbibliothek Admont

Immer mehr Gäste aus nah und fern nutzen das vielfältige Anbot des 1074 gegründeten Benediktinerstiftes Admont in der Obersteiermark (www.stiftadmont.at). Bereits die Anreise und der erste Eindruck sind überwältigend. 

Die weitläufige Klosteranlage liegt reizvoll am Eingang zum „Nationalpark Gesäuse“. Schon von weitem sieht man zwischen romantischen Bergkulissen die beiden Türme der neugotischen Stiftskirche aufragen. Sie werden von gepflegten Gartenanlagen, historischen Bauten und zeitgenössischer Architektur begrüßt. Die größte Klosterbibliothek der Welt und die kontrastreiche Museumslandschaft bieten für jeden weitere Überraschungen. Seit 2003 steht der Bibliothek das Großmuseum als weiterer Höhepunkt zur Seite. Zu sehen sind Handschriften und Frühdrucke, Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart, eine naturhistorische Sammlung, eine multimediale Stiftspräsentation und Sonderausstellungen. Neu ist seit 2017 das einzigartige Gotik-Museum (Sammlung Mayer). Das Ausstellungsprogramm wechselt jährlich.

Kunst und Kultur erlebbar machen

Tradition und Innovation werden in den Ausstellungsinhalten, der Ausstellungsgestaltung, der Kunstvermittlung und weit darüber hinaus erlebbar gemacht. Die nach einer Generalrestaurierung in einem vorbildlichen Zustand befindliche Admonter Stiftsbibliothek (vollendet 1776) ist ein über Jahrhunderte hinweg reichender Wissensspeicher und eines der großen Gesamtkunstwerke des europäischen Spätbarocks. In ihr sind verschiedene Kunstgattungen (Architektur, Fresken, Skulpturen, Schriften & Druckwerke) zu einer Einheit verschmolzen.

Deutsche Literatur in Österreichs Klöstern

Erstmalig wird 2018 der Sensationsfund „Abrogans“ im Rahmen einer Handschriftenausstellung zu sehen sein. Klosterbibliotheken sind wahre Schatzkammern, die noch immer viel Unbekanntes in sich bergen. Das in der Stiftsbibliothek Admont kürzlich entdeckte Fragment des Abrogans, eines sehr selten überlieferten lateinisch-deutschen Wörterbuchs aus dem 8. Jahrhundert, bietet einen willkommenen Anlass, „Sensationsfunde“ aus Österreichs Klöstern in einer Ausstellung zusammenzuführen. Gezeigt werden etwa das Melker Nibelungenfragment, das zum ersten Mal für eine Ausstellung entliehen wird, weitere Fragmente deutscher Heldendichtung von Wolfram von Eschenbach und Ulrich von Etzenbach aus Seitenstetten, Klosterneuburg, Zwettl, Graz und Vorau sowie andere rare Texte in althochdeutscher Sprache.

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