24.09.2018

von B° RB

Osteopathie-Heilbad

Gemeinde Bad Alexandersbad: Auf dem Weg zum Osteopathie-Heilbad

Die Teilnehmer der Diskussionsrunde im Maximilianeum. Erste Reihe von links: MdL Dr. Thomas Goppel, Christine Berek (Geschäftsführerin Bundesverband Osteopathie e.V.), Georg Schöner (1. Vorsitzender Bundesverband Osteopathie e.V.). Zweite Reihe von links: MdL Bernhard Seidenath, MdL Klaus Holetschek (Vorsitzender des Bayerischen Heilbäderverbandes), Peter Berek (1. Bürgermeister Bad Alexandersbad)

Bad Alexandersbad stärkt seine Ausrichtung in der integrativen Medizin.

Auf Initiative des Vorsitzenden des Bayerischen Heilbäderverbandes, MdL Klaus Holetschek, besuchten Vertreter des Bundesverbandes Osteopathie e.V. und der Gemeinde Bad Alexandersbad das Maximilianeum in München. Mit dem gesundheitspolitischen Sprecher der CSU, Bernhard Seidenath und Dr. Thomas Goppel diskutierte die Runde über die weitere Entwicklung der Osteopathie in Bayern und Deutschland.

Bad Alexandersbad möchte die Chancen dieser Entwicklung für den Ort und das Fichtelgebirge nutzen, so Bürgermeister Peter Berek. Bereits seit 2009 gehört Osteopathie in der Anwendung und in der Lehre zu den Angeboten der Kurgemeinde. Nun soll das Profil weiter geschärft werden, um Bad Alexandersbad zu einem Zentrum der integrativen Kurortmedizin zu machen, in dem alle medizinischen und therapeutischen Disziplinen verknüpft sind.

Beim Fachgespräch im Maximilianeum stellte der 1. Vorsitzende des Bundesverbands Osteopathie e.V., Georg Schöner, die neueste Patientenumfrage vor. Nahezu 6.000 Patienten nahmen innerhalb von 3 Monaten an der wissenschaftlich begleiteten Umfrage teil. Dabei sind zwei Ergebnisse besonders hervorzuheben. Die Zufriedenheit der Patienten liegt bei 99 % und 26 % der Patienten der Osteopathen kommen durch Empfehlung oder Überweisung der Ärzte. Georg Schöner betonte erneut die Wichtigkeit einer baldigen beruflichen Anerkennung der Osteopathie. Der Gesetzgeber hinke hier der Wirklichkeit meilenweit hinterher.

Klaus Holetschek stellte die Wichtigkeit der Osteopathie für die bayerischen Heilbäder heraus. Der Mangel insbesondere an Badeärzten aber auch an sonstigen medizinischen Dienstleistern erfordere, alle Möglichkeiten der integrativen Medizin auszuschöpfen. Der Heilbäderverband möchte deshalb dazu beitragen, dass Osteopathie endlich als Beruf anerkannt wird.

Bernhard Seidenath und Dr. Thomas Goppel sagten ebenfalls ihre Unterstützung für die Osteopathie zu. Die bayerischen Möglichkeiten sollen genutzt werden, um auf Bundesebene eine einheitliche Lösung zu erreichen. Auch eine Beteiligung an einer Studie zur Osteopathie können sich die Gesundheitspolitiker vorstellen.

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