14.08.2018

von B° RB

Zwischenbilanz

Die Luisenburg-Festspiele ziehen eine erste Zwischenbilanz: Mit dem Ende der Eigenproduktionen zeichnet sich eine sehr erfolgreiche Spielzeit ab

Luisenburg-Festspiele

Am 12. August endet für die Luisenburg-Festspiele das Programm der vier großen eigenen Produktionen, die seit dem 5. Juni auf der großen Felsenbühne gespielt wurden.

Ab Mitte August beginnen die Gastspiele mit der Operette GRÄFIN MARIZA, der Oper LA TRAVIATA und dem klassischen Schauspiel JEDERMANN. Daran schließen sich noch Konzerte bis Anfang September an.

Traditionell stehen die großen Produktionen im Mittelpunkt des Publikumsinteresses. Sie sind ein Gradmesser für die gesamte Spielzeit, die in vieler Hinsicht ein großer Erfolg werden wird.

Mit 144.000 gebuchten Karten bis zum 12. August 2018 ist diese Spielzeit schon jetzt die dritterfolgreichste der Geschichte der Festspiele. Prognostiziert sind annähernd 150.000 Besucher bis zum Ende des Monats.

Die erste Spielzeit unter der neuen Leitung von Birgit Simmler, der künstlerischen Leiterin und Harald Benz, dem Verwaltungsleiter hat die Erwartungen mehr als erfüllt.

Sowohl die konkreten Zahlen als auch die dokumentierte Reaktion des Publikums sind durchweg positiv und das schlägt sich auch in den einzelnen Produktionen nieder.

Das Familienmusical DAS DSCHUNGELBUCH ist mit 52.000 Besuchern und einer Auslastung von 99% das bestbesuchte Stück der letzten drei Jahrzehnte. Nur einige wenige Stücke mit einer erheblich höheren Anzahl an Vorstellungen sind in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts besser besucht gewesen.

Dieses Ergebnis zeichnete sich schon mit der sehr frühen Buchung von 100.000 Karten bis zum 20. Februar 2018 ab und setzte sich mit dem 100.000sten Besucher in der Vorstellung am 2. August fort.

Das sind Indikatoren die zeigen, dass das Interesse an den Theaterproduktionen auf der großen Felsenbühne ungebrochen ist und dass der von Birgit Simmler erstmals verantwortete Spielplan das Publikum angesprochen und erreicht hat.

Mit der neuen Ausrichtung in der Programmatik – ein großes Historiendrama, eine Kriminalkomödie und den bewährten Genres der Musicals – und der starken Teambildung des künstlerischen und nicht-künstlerischen Personals haben Birgit Simmler und Harald Benz ein Zeichen gesetzt, welchen Weg die Festspiele zukünftig einschlagen werden.

Die Vorstellung des Spielplans 2019 Anfang August wies in diese Richtung: starke publikumswirksame Stücke, die für die große Felsenbühne geeignet sind (DIE PÄPSTIN, SHAKESPEARE IN LOVE, GREASE, MADAGASCAR – EIN MUSIKALISCHES ABENTEUER) und einen neuen regionale Schwerpunkt ("ZUCKER"), der von einem Klassiker ergänzt wird, der in der Stadt Wunsiedel gespielt wird (DER AUFHALTSAME AUFSTIEG DES ATURO UI).

Die Luisenburg-Festspiele setzten ihren Erfolgskurs fort und bleiben in der deutschen Theaterlandschaft ein Garant für große Theaterkunst und einen messbaren Publikumszuspruch breiter Bevölkerungsgruppen in allen Altersklassen.

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