15.09.2018

von B° RB

Orgel und Horn

Konzert in der Basilika Waldsassen am Sonntag, 30.09.2018, 17.00 Uhr. "Orgel und Horn - Seele der Musik". Werke von Georg Philipp Telemann, Johann Sebastian Bach, Oskar Lindberg, August Körling, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Camille Saint-Saëns, Arcangelo Corelli

Johannes Berger, Orgel

Christoph Eß, Horn, gilt heute als einer der führenden Hornisten seiner Generation. Neben seiner Tätigkeit als Solohornist der Bamberger Symphoniker ist er Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe und tritt zudem als gefragter Solist und Kammermusiker in Erscheinung. Zum Wintersemester 2017/2018 folgt er einem Ruf als Professor für Horn an die Musikhochschule Lübeck.

Seine Ausbildung begann er bei Peter Hoefs an der Tübinger Musikschule und studierte bei Prof. Christian Lampert und Wolfgang Wipfler an den Musikhochschulen Basel und Stuttgart, wo er im Juni 2008 sein Diplom mit Auszeichnung ablegte.

Mit seinem Spiel sorgte Christoph Eß bei nationalen wie internationalen Wettbewerben für großes Aufsehen. Er wurde Preisträger beim Klassik-Festival-Ruhr, dem „1°Concorso Internazionale per Corno di Sannicandro di Bari“, dem ARD-Wettbewerb in München und dem „Richard-Strauss-Wettbewerb“. 2007 gewann Christoph Eß zusammen mit sieben Sonderpreisen den weltweit renommierten Musikwettbewerb „Prager Frühling“. Im darauf folgenden Jahr wurde ihm der WEMAG-Solistenpreis der „Festspiele Mecklenburg-Vorpommern“ und 2009 ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs verliehen. 2011 wurde er in die „Orpheum Stiftung zur Förderung junger Solisten“ in Zürich aufgenommen und gab im Zuge dessen sein Debüt in der Züricher Tonhalle.

Als Solist gastierte Eß bei führenden Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks, den Bambergern Symphonikern, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Radio-Sinfonieorchester Berlin und den Kammerorchestern München, Stuttgart und Salzburg. Im April 2007 gab Christoph Eß ein viel beachtetes Debüt in der Berliner Philharmonie mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. In der Saison 2017/2018 ist Eß Artist in Residence bei der Philharmonie Neubrandenburg und nimmt mit dem Folkwang Kammerorchester Essen alle Mozart Hornkonzerte für das Label Genuin classics auf. Weitere Höhepunkte des laufenden Jahres sind Auftritte mit dem Tokyo Symphony Orchestra, der Kammerphilharmonie Bremen sowie der Rheinischen Philharmonie Koblenz. Christoph Eß arbeitet dabei mit Dirigenten wie Paavo Järvi, Jonathan Nott, Yakov Kreizberg (†2011), Rafael Frübeck de Burgos (†2014), Christoph Poppen und Michael Sanderling.

Produktionen bei den Labels GENUINclassics und PragaDigitals sowie bei führenden Rundfunk-Anstalten wie dem Bayerischen Rundfunk, Deutschlandradio Kultur, dem Tschechischen Rundfunk sowie dem Schweizer Radio DRS unterstreichen seine Erfolge.

Zudem widmet sich Eß intensiv der Kammermusik in verschiedensten Formationen. Als Initiator des 2010 gegründeten Hornquartett „german hornsound“ sowie mit Partnern wie Christian Zacharias, Andreas Scholl, dem Fauré Quartett, dem Zemlinsky Quartett, Quatour Ebène, Boris Kusnezow und Viviane Hagner ist er in regelmäßigen Abständen auf führenden Musikfestivals zu hören.

Der Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Deutschen Stiftung Musikleben war Solohornist der Jungen Deutschen Philharmonie und des European Union Youth Orchestras. Weiterhin folgte er Einladungen der Berliner und Münchner Philharmoniker, der Staatskapelle Dresden und Berlin, der Staatsoper München, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Mahler Chamber Orchestra sowie German Brass. Für die Spielzeit 2005/2006 war er als dritter Hornist beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks angestellt, spielte im Jahr 2007 als Solohornist bei den Essener Philharmonikern und hat seit der Saison 2007/2008 ein festes Engagement als Solohornist bei den Bamberger Symphonikern.

Johannes Berger (*1987 in Rosenheim/Bayern) erhielt seit früher Kindheit Klavier-, Cembalo- und Orgelunterricht. Bereits im Alter von 11 Jahren wurde er in den Kreis der Schüler des Münchner Orgelprofessors Franz Lehrndorfer aufgenommen. Während seiner Schulzeit am musischen Ignaz-Günther-Gymnasium in Rosenheim gewann er den 1. Bundespreis im Fach Orgel beim Wettbewerb des Deutschen Muskrates „Jugend musiziert". Seit dem Abitur studiert er Konzertfach Orgel (bei Prof. Harald Feller), Cembalo (bei Prof. Christine Schornsheim) und Kirchenmusik an der Musikhochschule München. Zu seinen Lehrern zählen ebenso Prof. Michaela Pühn (Klavier), Prof. Michael Gläser (Chorleitung), Wolfgang Hörlin (Improvisation) und Prof. Christoph Adt (Dirigieren).

Für seine Studienleistungen wurde er von der Hochschule für das Deutschlandstipendium ausgewählt. 2011 absolvierte er seine künstlerische Orgel-Diplomprüfung mit Auszeichnung. Er vertiefte seine musikalische Ausbildung durch die Teilnahme an Meisterkursen für Orgel und Cembalo bei namhaften Interpreten.

2011 gewann Johannes Berger den internationalen Orgelwettbewerb "Grand Prix Bach de Lausanne" in der Schweiz und erhielt zudem den Publikumspreis.

2012 wurde ihm der Kulturförderpreis des Landkreises Rosenheim verliehen. 2013 wurde er von „Rotary" mit dem Kulturpreis ausgezeichnet.

Neben einer umfangreichen solistischen Konzerttätigkeit, die ihn bereits zu bedeutenden Orgeln nach Belgien, Österreich, Italien, Schweiz, Slowenien, Peru und Tschechien führte, verbindet ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit mit renommierten Ensembles wie etwa dem Dresdner Trompeten Consort, Harmonie Brass München und dem Salzburger Trompeten Consort. Als Solist, Kammermusikpartner und Continuo-Spieler wurde er mehrfach für CD-, Fernseh- und Rundfunkproduktionen engagiert. Seit 2009 ist Johannes Berger Heldenorganist und Kustos an der größten Freiluft-Orgel der Welt in Kufstein.

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