02.08.2019

von B° RB

Orgelkonzert

Basilika Waldsassen: Orgelkonzert mit Prof. Günther Kaunzinger (Würzburg) am Sonntag, 4. August 2019 – 17 Uhr

Basilika Waldsassen, Orgelempore

Orgelmusik aus verschiedenen Epochen und Improvisation über gegebenen Themen. 

Günther Kaunzinger debutierte im Alter von 12 Jahren mit Beethovens 2. Konzert B-Dur für Klavier und Orchester. 

Fakten
Sonntag, 4. August 2019 – 17.00 Uhr

Basilika Waldsassen

Er studierte Musik Orgel, Klavier, Dirigieren, Komposition in Nürnberg und Frankfurt (Main); dort war er auch kurze Zeit als Korrepetitor an der Oper tätig. Von 1968 bis 1974 unternahm er Orgelstudien bei Marie-Claire Alain, Maurice Duruflé und Jean Guillou in Paris. Während dieser Zeit gewann er zahlreiche Wettbewerbe und festigte durch häufiges konzertieren seinen Ruf als bekannter Interpret, vornehmlich der französischen Orgelliteratur.

1974 wurde er auf den Lehrstuhl Orgel der Hochschule für Musik Würzburg berufen und dort zum Leiter der Abteilung Kirchenmusikernannt. Bis 1976 leitete er dort auch eine Klavierklasse. Im selben Jahr fanden die Berufungen als Head of the Organ Department an die Catholic University of America und Artist in Residence an den National Shrine statt, beide in Washington D.C., USA.

Nach der Rückkehr an die Würzburger Musikhochschule baute er seine internationale Konzerttätigkeit aus und spielte zahlreiche Aufnahmen auf Tonträger ein, die mehrmals mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet wurden. 1994 erfuhr er verschiedene Ehrungen, darunter der Kulturpreis der Stadt Sulzbach-Rosenberg und die Verleihung des Verdienstordens am Bande der Bundesrepublik Deutschland.

Die nach seinen Plänen gebauten Orgeln wissen sich einer neuzeitlichen Ästhetik der Spieltechnik verpflichtet, darunter auch das Instrument in der Stiftsbasilika Waldsassen mit 6 Manualen und 103 Registern. Als erfolgreicher Lehrer ist Kaunzinger international tätig; die von ihm gegründeten und alljährlich stattfindenden Memminger Meisterkurse für Orgelinterpretation favorisieren ein breites Literaturspektrum und spieltechnische Souveränität.

Als einziger deutscher Enkelschüler von Louis Vierne fühlt er sich dessen Werk in besonderer Weise verpflichtet und setzt diese Tradition in Unterricht und Konzert fort.

Professor Günther Kaunzingers Ästhetik von Orgel und Orgelspiel fühlt sich einem farbig-orchestralen Ideal verpflichtet, was auch in seinen zahlreichen Transkriptionen und in den von ihm entworfenen Instrumenten. Die nach seinen Plänen gebauten Orgeln wissen sich einer neuzeitlichen Ästhetik der Spieltechnik verpflichtet, darunter auch das Instrument in der Stiftsbasilika Waldsassen mit 6 Manualen, 103 Registern und 7720 Pfeifen, gebaut 1989.
Als erfolgreicher Lehrer ist Kaunzinger international tätig; die von ihm gegründeten und alljährlich stattfindenden Memminger Meisterkurse für Orgelinterpretation favorisieren ein breites Literaturspektrum und spieltechnische Souveränität.

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