25.11.2019

von B° RB

Oster-/Frühjahrskonzert

"Messias" von Georg Friedrich Händel - Oster-/Frühjahrskonzert 2020 am Sonntag, 26. April 2020, in Speichersdorf

Philharmonischer Chor Bayreuth

In einer spektakulären, einzigartigen bayerisch-sächsischen Kooperation von Philharmonischem Chor Bayreuth mit den Clara-Schumann-Philharmonikern Plauen-Zwickau, dem Opernchor des Theaters Plauen-Zwickau und der Singakademie Plauen in Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung Lebensfreude.

Fakten
Termin: Sonntag, 26. April 2020

Einlass: 18 Uhr / Beginn: 19 Uhr

Sportarena, Schulstrasse 8, 95469 Speichersdorf

Der VVK läuft! Tickets gibt es 

- in den Online-Ticket-Portalen okticket, NT-Ticket, eventim, reservix, printyourticket, 

- sowie in der Theaterkasse Bayreuth, bei Schreibwaren Wöhrl Speichersdorf, im Bücherladen Kemnath und im Reisebüro Märkl Kemnath, sowie und allen anderen bekannten VVK-Stellen.

Veranstalter: Philharmonischer Chor Bayreuth e.V.
Dr. Heinz Ponnath
Bodenseering 110
95445 Bayreuth

Das Messias Konzert findet an drei Terminen statt:

1. Plauen, 05. April 2020

2. Zwickau, 11. April 2020 

3. Speichersdorf, 26. April 2020

Solisten:

  • Christina Maria Heuel, Sopran
  • Stephanie Atanasov, Mezzosopran
  • André Gass, Tenor
  • Frank Blees, Bass

Dirigent: Torsten Petzold

Oster-/Frühjahrskonzert 2020 - eine spektakuläre, einzigartige bayerisch-sächsische Kooperation von Philharmonischem Chor Bayreuth mit den Clara-Schumann-Philharmonikern Plauen-Zwickau, dem Opernchor des Theaters Plauen-Zwickau und der Singakademie Plauen in Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung Lebensfreude.

Händels berühmtestes Oratorium Messiah (Uraufführung 1742) sorgt als beständiges Lieblingsstück des Publikums stets neu für Begeisterung. Das dreiteilige Meisterwerk schildert den Lebensweg des "Gesalbten" (die wörtliche Bedeutung des aus dem Hebräischen stammenden Begriffs des Messias) von der Verkündigung über die Geburt bis zum Kreuzestod und zur Offenbarung und reiht dabei eine beachtliche Anzahl barocker "Superhits" aneinander - einschließlich des weltberühmten Hallelujah!-Chors. 

Gerät dieses Meisterwerk in die Kehlen der Sängerinnen und Sänger des für seinen ebenso warmen wie glasklaren Klang immer wieder gerühmten Philharmonischen Chors Bayreuth und seines feinfühligen Leiters Torsten Petzold, dann sind Transparenz und vorbildliche Textverständlichkeit gewissermaßen vorprogrammiert! Genießen Sie dieses Meisterwerk!

Denn es ist die Live-Atmosphäre des nachösterlichen Konzerts, die sicherlich vom Publikum gefeiert wird. 

Gut 14 Tage nach dem Osterfest darf es dabei immer noch ein bisschen stimmungsvoll sein. Denn: Georg Friedrich Händels Oratorium Messiah ist eigentlich keine Ostermusik, behandelt es doch das gesamte Leben Christi. Es beginnt mit der Geburt des Heilands. 

Was das Projekt zu etwas Besonderem macht, das ist einmal die bestens gelungene und hervorragend besetzte Interpretation. Der namhaften Sopranistin Christina Maria Heuel und der Mezzosopranistin Stephanie Atanasov, der strahlenden Tenorstimme von André Gass und dem souveränen Bassbariton von Frank Blees sind die anspruchsvollen Solopartien anvertraut. Zudem ist der Philharmonische Chor ein bereits wohl etablierter Klangkörper, der auf 130-jährige Tradition und auf jahrzehntelange anspruchsvolle Spielpraxis zurückgreifen kann. 

„Comfort ye, my people“ - „Tröstet mein Volk” und „Every valley shall be exalted“ - “Alle Täler sollen erhöhet werden“, das Accompagnato und die Tenor-Arie aus dem ersten Teil von Georg Friedrich Händels Messiah werden virtuos gesungen von André Gass. Ebenfalls werden die weiteren Solistinnen Christina Maria Heuel und Stephanie Atanasov mit ihren hohen Sopran und Mezzosopran überzeugen. Bei der Arie „But who may abide" aus dem ersten Teil mit Frank Blees wird man auch hören: Dirigent Torsten Petzold wird auf flotte Tempi setzen und der Chor erfrischend lebendig wirken. Das gilt auch für die Chorsätze bei „For unto us a child is born“ (Denn uns ist ein Kind geboren). Petzold wird für eine straffe Interpretation sorgen, die das Oratorium fast schon zu einer Oper macht. Flottes Tempo und klare Linien, kein quälendes Pathos bei dieser Interpretation von Torsten Petzold mit dem Philharmonischen Chor Bayreuth, dem Clara-Schumann-Philharmonikern Plauen-Zwickau, dem Theaterchor Plauen-Zwickau und der Singakademie Plauen.

Das Werk von Georg Friedrich Händel "Der Messias" für vier Soli, Chor und Orchester

Zunächst lehnte Georg Friedrich Händel den Vorschlag seines Librettisten Charles Jennens ab, an den Erfolg seiner Oratorien Saul und Israel in Egypt mit einem Werk für die Karwoche über Christus, der nach der hebräischen Bibel „Messias, der Gesalbte" genannt wurde, anzuknüpfen. 

Händel brauchte nach den Misserfolgen seiner italienischen Opern ein Ruhejahr. Erst die Einladung aus Dublin zu einer neuen Konzertreihe im neuen MrNeale’s Great Musick Hall in Fishamble Street-Saal stimmten ihn um. Jennens stellte ihm das Textbuch aus Versatzstücken aus dem Book of Common Prayer und den Büchern und Psalmen des Alten Testaments der King-James-Bibel zusammen. 

In nur 24 Tagen komponierte Händel den Messiah, wobei er auch Musik aus älteren Opern und Duettkantaten wiederverwertete. 

Die umjubelte Uraufführung verzögerte sich auf den 13. April, als der Dekan der St. Partricks-Kathedrale seinem Chor eine Teilnahme an dem Benefizkonzert für Wohltätigkeitsvereine untersagte. Bei der Londoner Erstaufführung wurde der Titel durch „A New Sacred Oratorio“ ersetzt, da die Wiedergabe von Bibeltexten in einem weltlichen Konzerthaus als blasphemisch erachtet wurde. 

Händel, der das Werk häufig dirigierte und modifizierte, beschränkte die Aufführung des Werkes auf wohltätige Zwecke in der Fasten- und Osterzeit. Erst mit seinem Tod etablierte sich im englischsprachigen Raum die Tradition, das Werk in der Adventszeit zu spielen. Die Teile beschreiben Jesus' Geburt, Passion und Auferstehung sowie Erlösung in einer Folge aus Chor, Rezitativ und Arien- und Duettpartien. In England singt das Publikum die berühmteste Nummer, Halleluja, stehend mit, seit King Georg II. dabei ergriffen aufsprang.

Passend zum Thema

Luisenburg-Festspiele Wunsiedel: Operettengala am 25. August 2019

Richard Wagner Museum Bayreuth. Symposium zu Wolfgang Wagner am 8. August 2019

Basilika Waldsassen: Orgelkonzert mit Prof. Günther Kaunzinger (Würzburg) am Sonntag, 4. August 2019 – 17 Uhr

Mehr aus der Rubrik

Don Kosaken Chor Serge Jaroff ® zu Gast in der Basilika Waldsassen am Samstag, 07.12.2019 - 15.30 Uhr - und am Sonntag, 08.12.2019 – 16.00 Uhr

Chris de Burgh spielt sein zweites Konzert auf der Luisenburg in Wunsiedel

Jubiläumsshow: "Barbari Bavari" live am Freitag, 10. Januar 2020, zu Gast in Speichersdorf

Teilen: