08.02.2019

von B° RB

Unterstützung für Heilbäder und Kurorte

Gemeinde Bad Alexandersbad: Wirtschaftsminister Aiwanger sagt den Heilbädern und Kurorten weitere Unterstützung zu

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (2. von rechts) beim Vorstand des Bayerischen Heilbäder-Verbandes. Links der BHV-Vorsitzende Klaus Holetschek. 3. Reihe, Mitte – Peter Berek, Erster Bürgermeister Bad Alexandersbad

Die Bayerische Staatsregierung wird die bayerischen Heilbäder und Kurorte auch in Zukunft kräftig unterstützen. Das betonte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bei einer Vorstandssitzung des Bayerischen Heilbäder-Verbandes im Ministerium: „Wir haben in den letzten fünf Jahren 39 touristische Infrastrukturvorhaben in bayerischen Heilbädern und Kurorten im Wert von 90 Millionen Euro mit knapp 39 Millionen unterstützt.“

Peter Berek, Schatzmeister des Heilbäder-Verbandes und Bürgermeister von Bad Alexandersbad, dem kleinsten der Bayerischen Heilbäder, betonte die gute Zusammenarbeit der Heilbäder und Kurorte mit der Bayerischen Staatsregierung. Durch ihre Unterstützung ist es zum Beispiel in Bad Alexandersbad gelungen, mit dem ALEXBAD eine zukunftsfähige gesundheitstouristische Einrichtung zu schaffen, die als Leuchtturmprojekt im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge gilt. „Hier wurden Werte geschaffen, von denen mehrere Generationen – sowohl von Einwohnern als auch von Gästen – profitieren werden“, so Peter Berek. Der Bürgermeister der Kurgemeinde bat den Minister um Unterstützung, dass die Pflichtaufgaben, die Kurorte und Heilbäder über die staatliche Anerkennung zu erfüllen haben, auch finanziell unterfüttert werden.

Hubert Aiwanger hob außerdem die große Bedeutung des Tourismussektors als Wirtschaftsfaktor für Heilbäder und Kurorte hervor. „Unser Ziel ist es, verstärkt Potentiale im Gesundheitstourismus zu heben. Bayern ist Gesundheitsreiseziel Nummer eins in Deutschland, jede vierte Übernachtung in Bayern findet in einem Kurort oder Heilbad statt. 421 Millionen Euro entstehen jährlich an Steuereinnahmen durch den Tourismus in bayerischen Kurorten und Heilbädern.“

Der Vorsitzende des Bayerischen Heilbäder-Verbandes Klaus Holetschek bedankte sich beim Minister für die zugesagte Unterstützung. Er verwies auf die hohe medizinische und therapeutische Kompetenz in den Heilbädern und Kurorten und auf die wirtschaftliche Bedeutung. „Wir stehen für 100.000 Arbeitsplätze im ländlichen Raum und eine Brutto-Wertschöpfung von 4,5 Milliarden Euro“, so Holetschek. Einen großen Anteil habe die Staatsregierung auch an der Weiterentwicklung der Marke „Gesundes Bayern“. Hier habe man bereits Leuchtturmprojekte verwirklicht und gute Impulse für den Erfolg im Gesundheitstourismus gesetzt.

In Bad Alexandersbad, so Bürgermeister Peter Berek, sind im Rahmen der Markenpartnerschaft „Gesundes Bayern“ innovative Angebote im Bereich Gesundheitstourismus entstanden, die dabei unterstützen, das kleine Heilbad wieder als wichtigen Baustein in der Riege der bayerischen Heilbäder aufsteigen zu lassen.

Für 2019 wird das Thema „Wald und Gesundheit“ den BHV als Schwerpunkt beschäftigen. BHV- Vorsitzender Klaus Holetschek: „Wir möchten die Ressource Wald künftig als Kur- und Heilwald nutzen. Auch hier sind wir für jede Unterstützung dankbar.“

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