19.03.2009

von B°-SH

Sandler AG: Jahresabschluss

Die Sandler AG hat im Jahr 2008 mit 166 Mio. Euro den bisher höchsten Umsatz seit der Firmengründung erzielt.

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Sandler AG: Jahrespressebericht 2008

Die Sandler AG hat im Jahr 2008 mit 166 Mio. Euro (nach 125 Mio. Euro im Jahr 2007) den bisher höchsten Umsatz seit der Firmengründung vor 130 Jahren erzielt. Die Umsatzsteigerung in Höhe von 33 Prozent ist vor allem auf das Anlaufen einer neuen Vliesstoffstraße zurückzuführen. Mit einer Investition von 20 Mio. Euro wurde Ende 2007 eine zweite sogenannte Spunlace-Anlage in Betrieb genommen, die bereits nach kurzer Anlaufphase die 7-Tage-Produktion aufnehmen konnte. Dort werden Materialien für unterschiedlichste feuchte Reinigungstücher hergestellt, die heute aus den Supermarktregalen nicht mehr wegzudenken sind. Bei der neuen Produktgeneration konnte das Flächengewicht bei gleichbleibender Qualität umweltfreundlich reduziert werden. Daraus ergibt sich ein Preis-Leistungs-Verhältnis, das schon jetzt den zukünftigen Marktanforderungen entspricht.

Neben dem Hygienemarkt trugen auch die traditionellen Märkte Möbel und Mode sowie Vliesstoffe für technische Anwendungsfelder zum Umsatzwachstum bei. Insbesondere in den Einsatzbereichen Automobil und Filtration entwickelten sich die Umsätze sehr positiv. So findet man Sandler Vliesstoffe in über 40 Automobilmodellen. Weitgehend im Verborgenen lassen dort technische Textilien Öl und Wasser von Radlaufschalen abperlen, filtern Luft und Treibstoffe im Motorraum und sorgen in Fahrzeugsitzen für einen hohen Sitzkomfort.

Die durch die Absatzkrise in der Automobilbranche bedingten rückläufigen Umsätze für bestimmte Produkte konnten im Jahr 2008 durch den Einsatz neuer innovativer Vliesstoffe in diesem Bereich weitgehend ausgeglichen werden. Derzeit setzt das Unternehmen dort vor allem auf Neuentwicklungen und sieht langfristig eine positive Entwicklung.

Der Exportanteil der Sandler AG liegt bei 60 Prozent. Mehr als die Hälfte des Umsatzes wird mit Produkten erzielt, die jünger als 5 Jahre sind. Die Erkenntnisse von Forschungsprojekten, die häufig in Zusammenarbeit mit namhaften Hochschulen, Instituten und Marktpartnern erfolgen, helfen insbesondere komplexere Fragestellungen zu lösen.

Fakten
Kontakt:
Sandler AG
Lamitzmühle 1
95126 Schwarzenbach/Saale
Phone: +49(0)9284/600
Fax: +49(0)9284/60205
E-mail: Miriam.Hager@sandler.de

Das Familienunternehmen Sandler setzt vor allem auf seine 485 qualifizierten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Jeder Einzelne trägt mit seiner Leistung, seinem Einsatz und Engagement maßgeblich zum Unternehmenserfolg bei. Dass der Mensch im Mittelpunkt steht, ist für die Sandler AG schon immer eine Selbstverständlichkeit gewesen.

Großer Wert wird seit vielen Jahren auf die permanente Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter gelegt. Mitarbeiter aus allen Bereichen – vom Auszubildenden bis zum Vorstand – besuchen unterschiedlichste Seminare und Kurse. Die Themenpalette reicht von Produktschulungen, Qualitäts-, Öko- und Sicherheitsschulungen über Erste-Hilfe-Kurse oder Staplerschulungen bis hin zu Managementseminaren für leitende Mitarbeiter. Dieses auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Konzept hat sich seit über 20 Jahren bewährt.

Gerade in den letzten Monaten wurde vor allem von großen Unternehmen immer intensiver das Thema Corporate Social Responsibility (CSR) geprägt. Schon lange bevor dieser Begriff entstand, fühlte die Sandler AG sich ihren Mitarbeitern und dem Gemeinwohl verpflichtet. Hier gab es ein Umweltmanagement, noch ehe in der Region ein systematisches Wertstofftrennsystem entstand. Seit vielen Jahren wird bei der Entwicklung neuer Produkte auf deren Recyclingfähigkeit sowie auf die Verwendung umweltfreundlicher Roh- und Hilfsstoffe geachtet. Ein systematisches Energiemanagement optimiert den Verbrauch von Gas und Strom. In zunehmendem Maße wird der Transport von Rohstoffen von der Straße auf die Schiene verlegt. So werden bereits jährlich über 750 Container per Bahn von den Seehäfen zum Container Terminal Hof transportiert und erst von dort mit LKWs nach Schwarzenbach/Saale gefahren. Seit über 10 Jahren unterstützt das Unternehmen den Ökopark Hertelsleite in Schwarzenbach/Saale und pflegt ein eigenes Biotop. Spenden der Christian-Heinrich-Sandler-Stiftung gehen an soziale Einrichtungen, notleidende Einzelpersonen und Vereine der Heimatgemeinde.

Vor 10 Jahren startete das Sandler Gesundheitsmanagement mit der Gründung einer Ausdauersportgruppe. In Zusammenarbeit mit der Betriebsärztin und Krankenkassen wurden Arbeitsplatzanalysen durchgeführt, zur Rückenschule eingeladen sowie Ernährungsberatung und Tipps zur Gewichtsreduzierung angeboten. Jedes Jahr werden neue Schwerpunkte festgelegt, z.B. Stress im Beruf. Im Vordergrund des Gesundheitsmanagements steht vor allem Prävention. Dies schließt nicht nur Gesundheitsschutz, sondern auch Sicherheit am Arbeitsplatz ein und ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass sich die Mitarbeiter auch wohl fühlen.

Die Sandler AG ist im Hinblick auf ihre unterschiedlichsten Märkte breit aufgestellt und steht für Zuverlässigkeit, Qualität, Innovationsfähigkeit und Investitionskraft. Auf dem Boden bleiben und nicht abheben ist und bleibt ein wichtiger Grundsatz der Unternehmensleitung, die sich ihrer Verantwortung nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für die Mitarbeiterfamilien und die Region bewusst ist.

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