27.09.2018

von B° RB

Architekturpreis

Gemeinde Bad Alexandersbad: Architekturpreis für das ALEXBAD

Die stolzen Preisträger (von links nach rechts): Architekt Christian Brückner, drei Vertreterinnen des Teams aus dem Architekturbüro Brückner & Brückner, Peter Berek (1. Bürgermeister Bad Alexandersbad) und seine Frau Christine Berek sowie Architekt Peter Brückner

Das Neue Kurmittelhaus gewinnt beim Wettbewerb "Gute Bauten Franken 2018".

Das Ludwig-Erhard-Zentrum in Fürth hat ab sofort einen Platz in der Chronik des kleinsten bayerischen Heilbades. Das ALEXBAD erhielt bei der Auszeichnung Guter Bauten Franken 2018 den höchsten Preis und setzte sich damit gegen viele prominente Bauten in ganz Franken durch.

Als 2009 eine Sanierung des Bäderhauses oder als Alternative ein Ersatzbau in das bürgerschaftlich erarbeitete Erneuerungsprogramm aufgenommen wurde, trauten sich wenige, an eine Realisierung zu glauben. Hätte man seinerzeit als weiteres Ziel den Gewinn des fränkischen Architekturpreises ausgegeben, man wäre wohl für verrückt erklärt worden.

Neun Jahre später erhält Bürgermeister Peter Berek gemeinsam mit den Architekten Brückner & Brückner aus den Händen der Jury die Urkunde für den Architekturpreis überreicht. Das ALEXBAD erhält große Anerkennung auch in den Worten von Christine Lippert, Baureferentin der Stadt Fürth, geboren allerdings in Reutlas bei Marktredwitz. Dabei erhält nicht nur das Bauwerk an sich lobende Ausführungen. Auch der Mut des Bauherrn, der Gemeinde Bad Alexandersbad, wird explizit hervorgehoben. Zur Stärkung des ländlichen Raums gehört es eben auch, die Architektur nicht nur auf Städte und Metropolen zu beschränken. Das ALEXBAD ist dafür leuchtendes Beispiel.

Christine Lippert stellte das ALEXBAD dann auch auf eine Stufe mit den bereits bekannten Architektur-Bädern wie Meran in Südtirol oder Vals in der Schweiz. Was dort die Architekten Matheo Thun und Peter Zumthor schafften, gelang den Brüdern Brückner & Brückner in Bad Alexandersbad im Fichtelgebirge.

Dass besondere Architektur immer auch polarisiert und provoziert, schilderte die Baureferentin am Beispiel des Ludwig-Erhard-Zentrums. Umso erstaunlicher sei die Tatsache, dass eine Kurgemeinde mit gerade einmal 1000 Einwohnern sich traut, Zeichen zu setzen. Zeichen für Schönheit, für Atmosphäre aber auch Zeichen für Nachhaltigkeit und Denkmalschutz.

Bürgermeister Peter Berek nahm den Preis stolz und gerührt in Empfang und wertete ihn als Erfolg eines mutigen kleinen Ortes mit vielen engagierten Bürgern und Leistungsträgern, wo jeder an seiner Stelle und in seiner Aufgabe das Beste für die Heimatgemeinde gibt.

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