Das Kulturmosaik Fichtelgebirge

Klosterbibliothek in Waldsassen im Fichtelgebirge

Es stimmt schon: eine Wieskirche oder eine Gemäldesammlung im Stil der Münchener Pinakothek wird man im Fichtelgebirge vergeblich suchen. Dennoch es lohnt sich, in diesem Ferienland zwei Mal hinzusehen. Der aufmerksame Betrachter wird dann eine Vielzahl glänzender Mosaiksteinchen entdecken, die sich zu einem einzigartigen Kulturmosaik zusammensetzen.

Berühmte Künstler wie Georg Dientzenhofer und Elias Räntz waren hier tätig, die Theater- und Festivalszene ist reich bestückt, das Erbe der Väter wird in sehenswerten und manchmal auch ungewöhnlichen Museen liebevoll gepflegt und das Liedgut des Volkes lebt fort in den zahlreichen Musikgruppen der Region. Aber hübsch der Reihe nach!

Wir wollen ein wenig plaudern von dem, was das kulturelle Erleben im Fichtelgebirge ausmacht. Weit reichen die Wurzeln zurück zu den ersten Siedlern, spannen den Bogen über den glanzvollen Höhepunkt der Regierungszeit des Bayreuther Markgrafenpaares Wilhelmine und Friedrich bis in unsere Tage, in denen sich neue Formen kultureller Aktivitäten entwickeln. Und nicht vergessen: auch gut Essen und Trinken ist zu einem Stück Alltagskultur geworden, vor allem auf edlen Porzellanen, die im Zentrum des „Weißen Goldes“ aus dem Feuer geboren werden.

Festivals

Über Richard Wagner muss man nicht viel erzählen. Seine Festspiele machen Bayreuth jedes Jahr zur „Weltstadt auf Zeit“, in der sich Besucher aus aller Herren Länder tummeln. Auch ein Beitrag zur multikulturellen Szene unseres Landstrichs.

Ein Kulturdenkmal der besonderen Art hatte den meisterhaften Tondichter überhaupt erst nach Bayreuth gebracht - das 1748 zur Hochzeit ihrer Tochter Friederike Sophie mit dem württembergischen Herzog Eugen von der Markgräfin Wilhelmine vollendete Markgräfliche Opernhaus. 1835 lernte Wagner Bayreuth auf der Durchreise zum ersten Mal kennen. Ein halbes Menschenalter später gedachte er, auf dieser damals größten Bühne nördlich der Alpen sein monumentales „Gesamtkunstwerk“ aufzuführen.

Der Plan scheiterte aus verschiedenen Gründen, darunter auch dem, dass der Zuschauerraum für seinen Geschmack zu wenigen Bewunderern Platz bot. Die Lösung des Problems, mit Hilfe des bayerischen „Märchenkönigs“, Ludwig II., brachte mit dem Bau des Festspielhauses auf dem grünen Hügel ein neues Highlight in die ehemalige Residenzstadt.

Viel, viel älter sind aber die Luisenburg–Festspiele auf der Naturbühne von Europas größtem Felsenlabyrinth bei Wunsiedel. Hier, vor der großartigen Kulisse von Deutschlands ältester und wohl auch schönster Naturbühne, wird nachweislich seit 1692, wahrscheinlich aber schon länger, Theater gespielt.

Freilich nicht immer regelmäßig. Das ist erst seit 1890 der Fall. Seither lassen sich jedes Jahr zwischen 120.000 und 130.000 Besucher von der einmaligen Atmosphäre und dem breit angelegten Spektrum der Stücke einfangen. Aufführungen für Kinder mit eigens dafür geschriebenen oder bearbeiteten Stücken eröffnen im Juni die Festspiele. Ihnen folgen Tragödien, Komödien, Schauspiele, Musicals, Dramen, Uraufführungen und zum Abschluss der Spielzeit Opern und Operetten. Seit 2000 gibt es auch Spielstätten wie den romantischen Innenhof des Fichtelgebirgsmuseums mitten in der Stadt.
Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs etablierte sich mit dem Festival Mitte Europa ein über Ländergrenzen hinaus greifendes Kulturereignis ersten Ranges im Herzen des alten Kontinents. An über 30 Spielstätten in Bayern, Böhmen, Sachsen und Thüringen finden Aufführungen unterschiedlichster Art statt. Konzerte, Lesungen, Happenings, Theaterperformances und anderes mehr dienen dem Ziel einer friedlichen Völkerverständigung und dem Zusammenwachsen eines alten Kultur- und Wirtschaftsraumes.

Baudenkmäler

Wir wollen hier nicht der Gefahr erliegen, in eine monotone Aufzählung der vorhandenen Baudenkmäler zu verfallen. Aber einige Beispiele aus recht unterschiedlichen Bereichen müssen schon erlaubt sein. Fangen wir einmal im Süden an, in Waldsassen, dem geistlichen und geistigen Zentrum des historischen Stiftlandes.

Um 1130 herum lagen wohl die Anfänge der Klosteranlage, die als Zentrum der Kolonisation von Zisterziensermönchen erbaut wurde. Sie kamen im Gefolge der Diepoldinger, eines Grafengeschlechts aus Vohburg, das zur Urbarmachung des noch „wilden“ Gebietes für das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“ aus dem bayerischen Nordgau in das Spätere Egerland aufgebrochen war.

Eine wechselvolle Geschichte hat das Stift hinter sich, die man den Gebäuden aber nicht mehr ansieht. Strahlend präsentiert sich die Basilika im barocken Gewand mit leuchtenden Stukkaturen der Brüder Carlone, die kurz vor dieser Arbeit den Passauer Dom vollendet hatten. Beachtlich auch das Chorgestühl, an dem der einheimische Meister Martin Hirsch 28 Jahre lang arbeitete, ein Lebenswerk im wahrsten Sinne des Wortes. Fürwahr der passende Rahmen für die Basilikakonzerte, bei denen große Künstler wie die Regensburger Domspatzen und auch der inzwischen verstorbene Komponist und Dirigent Leonard Bernstein aufgetreten sind.

Gleich daneben ein wahres Kleinod, die Klosterbibliothek von 1726. Herrliche lebensgroße Figuren tragen die umlaufende Galerie. Eine Nonne des Klosters hat sie allesamt als Symbole für die verschiedensten Berufe interpretiert, die an der Herstellung eines Buches mitwirken, so z. B. der Schweinehirt, der das Pergament liefert, oder auch der Müller, aus dessen gemahlenem Korn der Buchleim gewonnen wurde.

In unseren Tagen haben sie Kunsthistoriker als Mitwirkende der italienischen Stegreifkomödie, der Commedia dell’Arte „entlarvt“. Es bleibt jedem überlassen, welcher Version er mehr Glauben schenkt, unbestritten aber sind Schönheit und Ebenmaß der Figuren und die Ausstrahlung, die sie auf den Betrachter haben.

Ein wenig außerhalb liegt die Kappel, eine kleine Wallfahrtskirche, bei der sich alles um die heilige Dreifaltigkeit dreht. Drei Apsiden, jeweils eine für Gottvater, Jesus Christus und den Heiligen Geist, drei Türme, drei tragende Säulen – augenfälliger lässt sich die Zweckbestimmung dieses baulichen Kleinodes nicht darstellen. Georg Dientzenhofer arbeitete an dieser Kirche von 1688 bis zu seinem Tode ein Jahr später, seine Söhne setzten das Werk fort.

Ein anderer berühmter Künstler gestaltete die nach Meinung von Kunsthistorikern „schönste Dorfkirche Nordbayerns“ in dem kleinen Ort Pilgramsreuth, der heute zu Rehau gehört. Das vorhandene gotische Gehäuse füllten markgräfliche Baumeister, darunter der Bildhauer Elias Räntz, mit barockem Innenleben. Prachtvoll, wie Moses die Predigtkanzel schultert. Der Altar ist mathematisch genau im Goldenen Schnitt geteilt. Die Kassetten der Emporen zeigen eine reichhaltige Malerei mit biblischen Szenen. In dieser Kulisse finden mehrmals im Jahr Kirchenkonzerte statt.

Draußen vor den Kirchenportalen steht das Kartoffeldenkmal. Es weist auf eine herausragende Leistung im landwirtschaftlichen Bereich hin. 1647 wurden in dem Dorf erstmals Kartoffeln durch den Bauern Hans Rogler feldmäßig angebaut. Offenbar lernte der Preußenkönig Friedrich II., dessen Lieblingsschwester Wilhelmine als Landesmutter in Bayreuth residierte, diese Feldfrucht hier kennen. Er schätzte sie als „geeignet um den Wanst zu füllen“, vor allem den seiner Soldaten, und verfügte seine berühmten Kartoffeldekrete, womit die preußischen Bauern verpflichtet wurden, einen bestimmten Anteil ihrer Felder für den Anbau der „Bauerntrüffel“ vorzusehen.

Verweilen wir noch ein wenig bei den Kirchen. Die markgräflichen Baumeister des Barock haben hier mit der Entwicklung des Kanzelaltars ihre eigene Sprache gefunden. Als größte Leistung des fränkischen Protestantismus hat man einmal diese Schöpfungen gepriesen.

Ausgehend von der Auffassung Luthers – die Markgrafschaft war 1529 protestantisch geworden -, dass die Verkündigung des Wortes Gottes das zentrale Element des Gottesdienstes sein sollte, ordneten sie die Predigtkanzel über dem Altar an. Manchmal wurde das Ensemble durch eine kleine Orgel ergänzt, die den Lobpreis Gottes versinnbildlichen sollte.

Kirchen mit Kanzelaltären finden sich an vielen Orten im Fichtelgebirge. Ein besonders schönes Exemplar seht in der von Regnitzlosau, die auch noch durch die bemalten Kassettendecken und einen prachtvollen Taufengel besticht.

Mehr profanen Charakter haben die Burgen und Schlösser des Gebietes, die oftmals nur als Ruinen überlebten. Eine Ausnahme bildet Burg Hohenberg, die Bewacherin des Schirndinger Passes an der tschechischen Grenze. Zwar wurde ein Teil der Anlage in den letzten Tagen des zweiten Weltkriegs zerstört. Die Vorburg wurde aber wieder aufgebaut und heute ist das ganze Areal Sitz einer Jugendherberge und der Ökologischen Bildungsstätte Fichtelgebirge.

Im Innenhof finden sich noch Geleitsäulen, die Rechtsbrecher bis zur Eröffnung ihres Verfahrens durch den Kaiser vor den Nachstellungen der Polizeibehörden oder aufgebrachten Verfolgern schützten. Vom Pulverturm hat man einen weiten Blick hinüber nach Eger und in das Egerland.

Gelegentlich geht es hier wieder zu wie im Mittelalter, immer dann, wenn die Ritterspiele angesagt sind. Für die authentische Einkleidung der Mitwirkenden sorgt ein Schmied, der Rüstungen wieder originalgetreu herstellt.

Vergessen wir nicht unsere Städte! Das beschauliche barocke Bayreuth, dessen Gesicht die schon mehrfach erwähnte Markgräfin Wilhelmine prägte, hat seinen Widerpart in der geschäftigen Stadt Hof. Beide haben sich zu Zentren der Kultur entwickelt, dabei aber ihre Eigenarten bewahren können.

Hof erscheint ungleich jünger als Bayreuth, obwohl die Siedlung an sich wohl älter ist. Das hängt mit den Ereignissen des 19. Jahrhunderts zusammen. 1823 brannte die Stadt sehr zum Leidwesen des Dichters Jean Paul, der hier einen großen Teil seines Lebens verbracht hatte vollständig ab. Von der alten Bausubstanz konnte bei dem folgenden Wiederaufbau fast nichts in die neue Zeit hinüber gerettet werden.

Statt dessen zeigten sich schon die Vorboten der beginnenden Zeit der Industrialisierung. Zweckmäßig wurde gebaut, Fabrikgebäude entstanden, der Eisenbahnanschluss 1848 brachte einen neuen Schub bei der Entwicklung zum Zentrum der Textilindustrie. Das trug Hof zeitweise den Namen „Bayerisches Manchester“ oder auch „Stadt der Spindeln“ ein.

Der steigende Wohlstand veränderte auch das Gesicht der Stadt. Die Fabrikbesitzer verwirklichten sich ihren Traum vom schönen Wohnen mit einer Jugendstilvilla. Ganze Straßenzüge wie die Liebig- und Weißenburgstraße entstanden damals und lassen heute noch ein wenig vom Glanz dieser Zeiten ahnen.

Vor den Toren ihrer Stadt schufen sich die Hofer dann auch gleich noch den ersten Bürgerpark Bayerns, den sie nach der damaligen bayerischen Königin „Theresienstein“ nannten. Das Ausflugsgebäude in den Anlagen, die 1994 die Bayerische Landesgartenschau beherbergten, soll übrigens das schönste Jugendstilgebäude Oberfrankens sein.

Über die Landesgrenzen hinaus aber hat vor allem ein Ereignis Hof in aller Welt berühmt gemacht. Jedes Jahr im Oktober finden die Internationalen Hofer Filmtage statt. Dann wird die Hauptstadt des Bayerischen Vogtlandes zum Mekka für Cineasten.

Gärten und Parks

Sehenswerte Baudenkmäler finden sich nicht nur in den Städten. In den fürstlichen Gärten und Parks steht auch noch so manches Kleinod, das unserer Bewunderung wert ist. So etwa das Neue Schloss mit den Wasserspielen im Park Eremitage vor den Toren Bayreuths. Dort finden sich auch so Kuriositäten wie das Römische Ruinentheater und das Grabmal für Folichon, den Lieblingsschoßhund der Markgräfin Wilhelmine.

Ganz anders dagegen die ehrfurchtgebietende Ruine der Wallfahrtskirche auf dem Katharinenberg bei Wunsiedel, der einmal Obstgarten werden sollte. Oder auch der Kurpark von Bad Alexandersbad mit dem heut Schloss genannten ehemaligen Badehaus; auf den Schlossterrassen wird immer im Juli das berühmte Lichterfest gefeiert.

Szenenwechsel. Werfen wir einen Blick in den Kurpark eines unserer Heilbäder. Hoch über dem Ölschnitztal bei Bad Berneck thronen alte Gemäuer mit einer langen Geschichte. Burg Hohenberneck, Burg Neu-Wallenrode und die Ruine der Marienkapelle grüßen die Kurgäste am Molkeprobierstand im Tal. Pfarrer Kneipp steht inmitten blühender Blumenrabatten und scheint auf den Dendrologischen Garten hinzuweisen. Der allerdings liegt mit all seinen besonderen Sträuchern, Bäumen und anderen Gewächsen etwa einen Kilometer flussabwärts. Dort findet sich auch der Eingang zu einem früheren Bergwerk, in dem beinahe Alexander von Humboldt bei einem Selbstversuch ums Leben gekommen wäre.

Veranstaltungen

Prall gefüllt ist der Veranstaltungskalender des Fichtelgebirges jedes Jahr. Hier alles aufzählen zu wollen, sprengte jeden Rahmen. Da sollte man eher im Internet nachsehen. Aber ein paar Empfehlungen darf man schon geben.

An jedem Wochenende vor Johanni (24. Juni) findet in Wunsiedel das traditionelle Brunnenfest statt. Die Bürger schmücken ihre „Röhrkästen“ zum Dank dafür, dass vor einigen hundert Jahren das Wasser nach einer Trockenperiode wieder floss.

In Marktredwitz stehen Besuchern die Privatwohnungen offen. Im Dezember und Januar zeigen die einheimischen Familien gern die Krippen, die sie von Generation zu Generation vererben und jedes Jahr wieder neu und immer wieder anders aufbauen. Wahre Kunstwerke sind darunter.

Die Münchberger Bachtage bieten alle 2 Jahre im Juni ihren Ohrenschmaus, der Schönlinder Kartoffeltag steuert leibliche Genüsse bei.

Kirchweihen gibt es in beinahe jedem Ort. Nicht selten darf man sich bei einer solchen Gelegenheit über den Auftritt einer der zahlreichen Musikgruppen freuen, die noch echte Volksmusik spielen und zu deren Klängen dann manchmal auch eine Trachtengruppe tanzt.

Museen und Sammlungen

Das Erbe der Väter steht hoch im Kurs bei den Fichtelgebirglern. Überall werden die Erinnerungen an früher bewahrt und gepflegt und beinahe jeder Ort hat sein Heimatmuseum. Doch das ist nicht Gegenstand dieses Artikels, denn wollte man alle diese Stätten auflisten, müssten wir einen eigenen Bericht daraus machen.

Aber einige Beispiele sind erlaubt. Sie sollen neugierig machen auf mehr und ein kleines Licht auf die ungeheure Vielseitigkeit werfen, die auf so gedrängtem Raum anzutreffen ist.

Da ist das Deutsche Freimaurermuseum in Bayreuth zu nennen. Es steht im Hofgarten gleich hinter der Wagner-Villa „Wahnfried“ (übrigens auch ein Museum). Übersichtlich und für jedermann verständlich bietet es seine Schätze dar. Ziele und Zeichen der Vereinigung, die früher als gefährlicher Geheimbund verschrieen war, werden erklärt. Selbst die Bayreuther Markgrafen waren Mitglieder der Logen und das „Palmenzimmer“ im Neuen Schloss um die Ecke gilt als ältester kultischer Versammlungsraum der Freimaurer auf deutschem Boden.

Einmal im Schloss sollte man auch gleich die Fayencensammlung besichtigen, die Exponate aus der Blütezeit der einstigen Bayreuther Porzellanfabrik präsentiert. Porzellan in allen seinen Variationen genießt man am besten im Deutschen Porzellanmuseum in Hohenberg a. d. Eger. Hier stand die Wiege der bayerischen Porzellanindustrie, die 1814 von Carl Magnus Hutschenreuther begründet wurde.

Wer wissen will, wie es geht, sollte einmal in Selb vorbeischauen. Hier, im Europäischen Industriemuseum für Porzellan und Keramik bekommt man den gehörigen Respekt vor der Arbeit aller „Porzelliner“ und versteht, warum ein qualitativ hochwertiges Stück manchmal so viel wie ein kleines Auto kostet.

Die Region gehört auch heute noch zu den am stärksten industrialisierten Gebieten Deutschlands. Auf die Vergangenheit als „Ruhrgebiet des Mittelalters“ ist man stolz und zeigt den Besuchern gern, wie die Bergleute früherer Jahrhunderte schuften mussten. Besucherbergwerke gibt es in Fichtelberg und Goldkronach.

Doch auch die Fortschritte der Technik werden gewürdigt. Ein Automobilmuseum in Fichtelberg, zu dessen schönsten Exponaten eine Sammlung von Sportwagen aus den Dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts gehört, steht dem Deutschen Dampflokmuseum in Neuenmarkt gegenüber, wo man Opas gute alte Dampfrösser bewundern und vielleicht auch bei einer der Sonderfahrten über die „Schiefe Ebene“, Deutschlands älteste Eisenbahnsteilstrecke, mitfahren kann.
In Hof finden sich im Museum Bayerisches Vogtland die größten ornithologischen Sammlungen und in Marktredwitz kann man im Egerlandkulturhaus der Geschichte des alten Egerlandes nachspüren. Wer jetzt so richtig durstig geworden ist, dem sei ein Besuch in einem der größten Brauereimuseen der Welt bei den Gebrüdern Maisel in Bayreuth empfohlen.

Wie heißt es so schön: Probieren geht über Studieren! Beenden wir also hier unsere kurze Übersicht über das Kulturmosaik des Fichtelgebirges. Kommen und selbst testen heißt die Devise. Also, bis auf bald.

Tourist Information Fichtelgebirge
Gablonzer Straße 11
D – 95686 Fichtelberg
Tel: +49/(0)9272/969030; Fax: +49/(0)9272/9690366
eMail: tourist.info.fichtelgebirge(at)t-online.de

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